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Passwörter im Klartext angezeigt: Instagram stopft Sicherheitslücke

Die Instagram-App. (Foto: Jirapong Manustrong / Shutterstock.com)

Ein Bug in Instagrams Selbstauskunfts-Tool hat Passwörter der Nutzer im Klartext in der URL angezeigt. Laut der Facebook-Tochter waren jedoch nur wenige Nutzer betroffen.

Instagrammer, die eine Kopie ihrer persönlichen Daten herunterladen wollten, könnten eine Überraschung erlebt haben. Wie The Information berichtet, enthielt die Anfrage-URL zumindest in einigen Fällen das Passwort der jeweiligen Nutzerinnen und Nutzer im Klartext. Laut Facebook sollen nur wenige Accounts betroffen gewesen sein und das Problem sei mittlerweile behoben.

Nach Aussage von Facebook werden die Instagram-Passwörter gar nicht im Klartext gespeichert. Wie sie trotzdem in die URL gelangen konnten, bleibt daher unklar. Ein Instagram-Sprecher erklärte gegenüber The Verge, dass die Passwörter nur den betroffenen Nutzern angezeigt wurden und die Informationen nicht unbeteiligte Dritten angezeigt wurden. Theoretisch ist es aber natürlich möglich, dass betroffene Instagrammer versehentlich die Links mit ihren eigenen Passwörtern kopiert und geteilt haben könnten.

Kein gutes Jahr für die Daten von Social-Media-Nutzern

Im September 2018 räumte Facebook den Diebstahl von 30 Millionen Datensätzen ein – der Vorfall hatte wiederum nichts mit dem Cambridge-Analytica-Skandal von Anfang 2018 zu tun. Aber auch bei der Konkurrenz lief es nicht unbedingt besser: Google stopfte erst im März 2018 ein Datenleck in Google Plus, das zuvor über mehrere Jahre existiert haben soll. Betroffen waren laut Google eine halbe Million Menschen. Als Reaktion hat Google angekündigt, das sowieso nie übermäßig populäre Netzwerk Ende August 2019 für die private Nutzung zu sperren.

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