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Software & Infrastruktur

Passwort-freies sicheres WLAN: Dank dieser MIT-Erfindung könnte es funktionieren

(Screenshot: MIT/YouTube)

MIT-Forscher haben mit Chronos ein System entwickelt, das WLAN-Verbindungen sicherer machen soll. Dank gezielter Lokalisierung der Nutzer sollen WLAN-Betreiber sogar ohne Passwort-Schutz auskommen können.

Chronos: WLAN-Zugang ohne Passwort

Geht es nach Forschern des „Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory“ am MIT, könnten die Zeiten, in denen man im Café ein WLAN-Passwort eingeben musste, um Zugang zum Internet zu bekommen, bald vorbei sein. Die Forscher um Professorin Dina Katabi haben ein „Chronos“ genanntes System entwickelt, das es einem WLAN-Zugangspunkt ermöglichen soll, alle verbundenen Geräte genau zu lokalisieren.

Chronos soll passwortfreies WLAN ermöglichen. (Foto: Jason Dorfman/MIT CSAIL)
Chronos soll passwortfreies WLAN ermöglichen. (Foto: Jason Dorfman/MIT CSAIL)

Die Idee dahinter: Das System könnte Nutzern anhand ihrer Lokalisierung Zugang gewähren. Während etwa der Café-Besucher sich mit dem WLAN verbinden kann, ist das für einen draußen Vorbeigehenden nicht möglich. Um zu erkennen, wo genau sich ein potenzieller WLAN-Nutzer befindet, berechnet Chronos – daher auch der Name – die Zeit, die die Daten vom Nutzergerät zum Router benötigen. Zur genaueren Berechnung werden auch Daten der verschiedenen WLAN-Frequenzbänder genutzt.

Akkurate WLAN-Ortung für mehr Sicherheit

Die Forscher sind der Überzeugung, dass Chronos WLAN-Nutzer 20 Mal akkurater lokalisieren kann als bisher existierende Technologien. Bei Tests in einem Café konnte das System in 97 Prozent der Fälle richtig erkennen, ob sich Nutzer innerhalb oder außerhalb des Ladens in das WLAN-Netzwerk einwählen wollten.

Chronos soll aber auch dafür sorgen können, dass Drohnen einen gewissen Sicherheitsabstand zu Menschen halten. Auch beim Auffinden von verloren gegangenen Geräten soll das System nützlich sein. Allerdings bestehen auch Bedenken in Sachen Privatsphäre, schließlich könnten die erhobenen Lokalisierungsdaten der Nutzer auch für Werbezwecke missbraucht werden.

via mashable.com

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