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Patentstreit verloren: Apple muss 85 Millionen Dollar zahlen

Apple hat den Patentstreit gegen Wilan verloren. (Foto: 360b/ Shutterstock)

Im Streit mit dem Lizensierungsunternehmen Wilan ist Apple zu einer Nachzahlung von 85 Millionen Dollar verurteilt worden. Es geht um Technik in den iPhone-Modellen 6 und 7.

Offenbar hat Apple zwei Patente für Funktechnik im iPhone 6 und im iPhone 7 benutzt, ohne die nötigen Lizenzen dafür zu erwerben. Ein Gericht in den USA hat dem Lizensierungsunternehmen Wilan in einem Rechtsstreit mit Apple jetzt Recht gegeben. Apple muss 85 Millionen US-Dollar Lizenzgebühren nachzahlen, wie Wilan mitteilt.

Erstes Urteil forderte 145 Millionen Dollar

2018 hatte eine andere Jury im gleichen Fall Apple schon zu einer höheren Summe verurteilt: Eigentlich hätte Apple 145 Millionen Dollar nachzahlen sollen. Dagegen hat Apple sich gewehrt und das Gericht jetzt mit der Argumentation überzeugt, die Schadenshöhe sei falsch berechnet worden.

Auf Basis der iPhone-Verkäufe ist die Summe jetzt neu berechnet worden, berichtet Bloomberg. Bei den beiden umstrittenen Patenten geht es demnach um Technik, die Telefonieren und das Herunterladen von Daten gleichzeitig ermöglicht.

Wilan hat bereits mehrfach gegen Apple geklagt, unter anderem im Jahr 2010 wegen Bluetooth-Patenten. Apple ist schon häufiger zum Ziel von Patentklagen geworden und musste zum Beispiel vor einem Jahr die iPhone Modelle 7 und 8 aus den deutschen Stores entfernen.

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