Sponsored Post Was ist das?

Payment-Service-Provider für dein Business: Darauf kommt es an

Payment

Was kannst du dir von einem passenden PSP erhoffen? Z. B. ein tolles Einkaufserlebnis für deine Kunden und wenig Arbeit für dich. (Foto: Adobe Stock/Prostock-Studio)

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Die Zahlungsabwicklung kann eine Herausforderung sein. Viele E-Commerce-Unternehmen lagern ihr Zahlungsmanagement daher an einen externen Anbieter aus. Was du bei der Auswahl eines Payment-Service-Providers bedenken solltest, liest du hier!

Als Faustregel könnte man sagen: Je besser sich ein Zahlungsanbieter (Payment-Service-Provider genannt) auf deine unternehmenseigenen Prozesse einstellen und diese abbilden kann, desto besser ist er.

1. Auswahl an Zahlungsarten: Mehr ist mehr

Die Zahlungsgewohnheiten und -präferenzen deiner Kunden sind unterschiedlich. Um für jeden die passende Option bieten zu können und möglichst wenig Kaufabbrüche zu verzeichnen, sollte dein Payment-Service-Provider (PSP) zumindest die im jeweiligen Land bevorzugten Zahlungsarten wie SEPA-Lastschrift (für alle 34 Teilnehmerstaaten), Kreditkarte, Paypal, Apple Pay, Online-Überweisung (Sofortüberweisung, Giropay, EPS, iDeal, Przelewy24), Barzahlen, Vorkasse, Rechnung, Zahlung per Mobilfunkrechnung (Direct Carrier Billing) und Zahlung per App (Mobile-Payment) anbieten.

Speziell bei hochpreisigen Produkten, die deine Kunden gegebenenfalls nicht auf einmal zahlen können oder wollen, ist es hilfreich, wenn dein Payment-Service-Provider Ratenzahlung unterstützt. Im besten Fall ist die Ratenzahlung sowohl für dich als auch für deinen Kunden zinsfrei und kann über die Zahlungsarten Rechnung und SEPA-Lastschrift abgewickelt werden. Um dir maximale Flexibilität zu bieten, ermöglicht dir ein guter Payment-Service-Provider die Ratenzahlung weltweit. Die Details lässt er dich selbst bestimmen, zum Beispiel die Laufzeit oder den maximalen Warenkorbwert

2. Optimale User-Experience: Mach’s mal einfach

Zu einem perfekten Einkaufs- und Bezahlerlebnis tragen aber weitere Faktoren als nur eine große Auswahl an Bezahloptionen bei.

  • Ein einfacher Checkout für wiederkehrende Kunden: Wer regelmäßig bei dir einkauft, kann viel Zeit sparen, wenn er nicht jedes Mal seine Zahlungsdaten neu hinterlegen muss. Deshalb ist es sehr praktisch und kundenfreundlich, wenn dein Payment-Service-Provider One-Click-Payment unterstützt: Bei der erstmaligen Eingabe der Daten wird beim Zahlungsanbieter eine Zahlungsreferenz angelegt und in Echtzeit an dein System zurückgegeben. Durch die einfache Übergabe dieser Parameter können beim Payment-Service-Provider bei Folgetransaktionen jederzeit weitere Buchungen für deinen Kunden angestoßen werden, ohne dass dieser jedes Mal seine Daten erneut eingeben muss. Die direkte Verarbeitung und Speicherung der Zahlungsdaten übernimmt im Idealfall für dich der Zahlungsdienstleister.
  • Unkomplizierte Bezahlung über nur eine Seite: Jeder Klick, den deine Kunden weniger machen müssen, spart ihnen Zeit. Das ist komfortabel und führt zu weniger Kaufabbrüchen, was für dich mehr Umsatz bedeutet. Deshalb ist es sinnvoll, einen Payment-Service-Provider zu wählen, der die Funktion One-Page-Checkout anbietet, womit alle Daten auf einer einzigen Seite erfasst werden. Der Payment-Service-Provider bleibt dabei komplett unsichtbar, sodass deinen Kunden Konsistenz und Übersichtlichkeit vermittelt wird. Idealerweise solltest du auch bei der Gestaltung der Zahlungsseite freie Hand haben.
  • Intelligente Anzeige der Zahlungsarten: Vielleicht willst du nicht jedem Kunden mit jeder Bestellung die gleichen Zahlungsoptionen anbieten. Gerade hinsichtlich des Zahlungsausfallrisikos macht es ja doch einen Unterschied: Legt ein langjähriger Bestandskunde gerade ein Produkt für 300 Euro in den Warenkorb? Oder möchte ein Kunde, der erst zweimal bei dir bestellt und davon einmal verzögert bezahlt hat, eine Bestellung über 1.000 Euro aufgeben? Insofern ist es sinnvoll, jedem Besteller nur die Bezahloptionen anzuzeigen, die du ihm anbieten willst. Diese Smart-Payment-Selection sollte ebenfalls im Portfolio eines guten Payment-Service-Providers enthalten sein.
  • Payment-Links/QR-Codes: Es kann immer mal wieder vorkommen, dass eine Transaktion, beispielsweise durch eine Störung, fehlschlägt. Vielleicht ist die Internetverbindung kurzzeitig unterbrochen gewesen, möglicherweise war ein Zahlendreher in der Kontonummer oder die Kreditkarte ist abgelaufen. Für den Kunden ist es ärgerlich, wenn er dann den Bestellvorgang neu beginnen oder dem Support eine Mail schreiben und nach Überweisungsdaten fragen muss. Eine praktische Lösung: Bei einem Transaktionsabbruch kann der Payment-Service-Provider dem Besteller automatisiert eine E-Mail mit dem Hinweis senden, dass er über einen Link oder QR-Code die Bezahlung noch abschließen kann. Die Links und QR-Codes können auch in Zahlungserinnerungen oder Rechnungen eingebunden werden.
  • On-Hold-Status: Hast du Produkte im Sortiment, die eine etwas längere Lieferzeit haben oder gegebenenfalls vorbestellt werden? Das bei deinen Kunden oftmals aufsteigende mulmige Gefühl, den vollen Betrag viele Wochen vorab zu bezahlen, ist dabei nur allzu verständlich. Überlegt es sich der Kunde in der Zwischenzeit anders, geht ein großes Buchungs-Pingpong los, das für beide Seiten zeit- und kraftraubend ist. Deshalb sollte dein Payment-Service-Provider eine Reservierungs- beziehungsweise Autorisierungsfunktion anbieten. Dabei wird zunächst ein Zahlungsaufruf durchgeführt und die Zahlungsdaten (Kreditkarte/IBAN und BIC) werden validiert, aber noch nicht belastet. Die Zahlung ist sozusagen „on hold“. Durch dieses Verfahren können Händler Rückerstattungen und unnötige Rückbuchungen inklusive der entsprechenden Gebühren vermeiden. Folgende Zahlungsarten unterstützen dieses Autorisierungsverfahren: Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Kauf auf Rechnung und Paypal.
Payment PSP

Im besten Fall ist der Zahlungsvorgang in deinem Shop kurz, unkompliziert und intuitiv verständlich. Dann gibt es auch keine frustrierten Anrufe im Kundensupport. (Foto: Adobe Stock/Prostock-Studio)

3. Betrugs- und Bonitätsprüfung: „No risk, no fun“ ist hier das falsche Motto

Ein Full-Service-Zahlungsdienstleister kümmert sich auch um die Vermeidung eines Zahlungsausfalls und betreibt ein ganzheitliches Risikomanagement, um Betrügern den systemseitigen Stinkefinger zu zeigen. Während des Bestellvorgangs sollten Plausibilitäts- und Datenbankchecks vorgenommen werden. Was genau zur Betrugsprävention gehört, richtet sich letztlich auch nach den individuellen Voraussetzungen deines Shops. Auf jeden Fall sollte dein Payment-Service-Provider für die Betrugs- und Bonitätsprävention auf neueste Technologien wie Machine Learning und Device-Fingerprinting setzen, die detaillierte Informationen liefern. Dazu gehören zum Beispiel das Kaufverhalten, Transaktionsdetails und deren Plausibilität, Informationen über aktuelle sowie vergangene Bestellungen, Funktionen der Geolokalisierung wie Rechnungsstellung, Versand und Nutzer-IP und Details der Zahlungsarten.

Und falls doch mal der Fall der Fälle eintreten sollte und ein Kunde nicht vorschriftsgemäß zahlt, sollte dich dein Payment-Service-Provider mit einer Zahlungsgarantie absichern. Gerade für die „unsicheren“ Zahlungsarten wie SEPA-Lastschrift oder Rechnung ist das relevant. Kurz gesagt: Wenn der Kunde nicht zahlt, sollte dein PSP zahlen.

4. Sicherheit und Datenschutz: Better safe than sorry

Nicht nur Kunden, die nicht zahlen, sind ein potenzielles Risiko für dein Business. Auch Hackerangriffe und Datenlecks können schnell zu einem essenziellen Problem werden. Denn deine Kunden vertrauen dir ihre Daten an und erwarten, dass du damit pfleglich umgehst. Außerdem musst du – beziehungsweise dein Zahlungsdienstleister – verschiedenen Anforderungen nachkommen.

  • PCI-DSS-Konformität: Der PCI DSS ist ein Sicherheitsstandard für den Umgang mit Kreditkartendaten. Er enthält verbindliche Regelungen, die sich an alle Händler, Payment-Service-Provider und Acquirer richten, die Kreditkartendaten verarbeiten, speichern oder weiterleiten. Dein Payment-Service-Provider sollte daher nach dem PCI-DSS-Standard der höchsten Stufe (Level 1) zertifiziert sein. Da diese Zertifizierung sehr aufwendig und teuer ist und verschiedenen Kontrollinstanzen unterliegt, solltest du dies dem Dienstleister überlassen. Die Daten deiner Kunden werden über ein PCI-konformes Verfahren verschlüsselt und direkt an den Payment-Service-Provider übertragen und dort verarbeitet.
  • DSGVO-Konformität: Damit du auch in Sachen Datenschutz auf der sicheren Seite bist, sollte dein Zahlungsdienstleister die Datenschutz- und Sicherungsanforderungen nach dem neuen EU-Recht erfüllen und dir Muster-Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO nebst entsprechender Anlagen zur Verfügung stellen –  insbesondere der allgemeinen Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen gemäß Art. 32 Abs. 1 DSGVO für Auftragsverarbeiter (Art. 30 Abs. 2 lit. d DSGVO).

Dass dein Payment-Service-Provider über eine belastbare und gut abgesicherte IT-Infrastruktur verfügt, die auch Lastspitzen abfedern kann, sollte darüber hinaus selbstverständlich sein.

5. Forderungsmanagement: Wenn doch mal nicht alles rund läuft

Ein leidiges Thema, das hier schon mehrfach angesprochen wurde: Kunden, die nicht rechtzeitig zahlen. Wenn das tatsächlich passiert, ist es ärgerlich genug. Deshalb sollte dir dein Payment-Service-Provider die lästige Arbeit rund um die Forderungseintreibung abnehmen.

Tritt eine Zahlungsstörung ein, sollte automatisch das Mahn- und Inkassoverfahren des Zahlungsdienstleisters starten. Deine Kunden erhalten zunächst eine freundliche Zahlungserinnerung per E-Mail und gegebenenfalls per Post oder SMS. Ein guter Payment-Service-Provider bietet hierzu auch die individuelle Anpassung an dein Corporate Design. Erfolgt die Bezahlung innerhalb der gesetzten Frist, wird das Mahnverfahren folgenfrei eingestellt. Deinem Kunden werden lediglich die Kosten der Hauptforderung und eventuelle Rücklastschriftkosten in Rechnung gestellt. Hierbei sollte dich ein guter Zahlungsdienstleister auch entscheiden lassen, wie viele Mahnungen du versenden möchtest. Begleicht dein Kunde den offenen Betrag nicht rechtzeitig, gibt der Payment-Service-Provider den Fall an einen Inkassodienstleister weiter. Der gesamte Prozess sollte dabei voll automatisiert ablaufen. Du verkaufst deine Produkte international? Dann sollte dein Payment-Service-Provider mit ausländischen Partnern kooperieren, die die rechtlichen Bestimmungen und Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern ganz genau kennen und die Sprache beherrschen. Der Payment-Service-Provider sollte dabei als dein zentraler Ansprechpartner erhalten bleiben.

Und damit du jederzeit den vollen Überblick hast, sollte der Inkassostatus immer automatisch in Echtzeit mit deinem System abgeglichen werden.

6. Debitorenmanagement: Ordnung muss sein

Damit der Zahlungsdienstleister deine Buchhaltung bestmöglich unterstützen kann, sollte er folgende Kriterien erfüllen:

  • Er sollte verschiedene Buchhaltungssysteme (etwa  SAP, Datev oder Navision) und Datenformate (CSV, XML, SOAP, IDoc oder auch MT940) unterstützen.
  • Du solltest für jede Transaktion eine individuelle Buchhaltungskontonummer an den Payment-Service-Provider übermitteln können. Anhand dieser können dann später bei der automatischen Abholung und Verarbeitung der Kontoauszüge und Settlement-Dateien nahezu alle Zahlungen automatisch zugeordnet werden.
  • Jedes Unternehmen hat seine eigenen Prozesse und Anforderungen. Daher solltest du frei wählen können, in welchem Turnus die Buchhaltungsdaten automatisch übertragen werden. Auch bei der Gestaltung und Filterung der dazugehörigen Berichte solltest du größtmögliche Freiheit haben, um allen Anforderungen für dein Business gerecht zu werden.
PSP Payment Marktplätze

Viele Händler, viele Probleme? Das muss nicht sein! (Foto: AdobeStock/NaMaKuKi)

7. Marktplatzunterstützung: Komplexe Umgebungen effizient managen

Novalnet
Novalnet

Novalnet ist ein Full-Service-Payment-Provider, der dir mehr bietet als nur professionelle Zahlungsabwicklung – damit du dich voll auf dein Business konzentrieren kannst.

Du bietest in deinem Shop nicht nur eigene Produkte an, sondern agierst als Marktplatz-Plattform? Das geht mit ein paar Besonderheiten einher, die auch dein Zahlungsdienstleister detailliert bedacht haben sollte.

  • Gemischte Warenkörbe: Bei Marktplatz-Einkäufen landen im Warenkorb der Kunden häufig Artikel verschiedener Händler. Dein Payment-Service-Provider sollte sicherstellen, dass der Kunde trotzdem nur einen Zahlungsvorgang durchführen muss. Gleichzeitig sollte eine Aufteilung der Transaktion in Echtzeit stattfinden: Es erfolgt also automatisiert die anteilige Auszahlung an die einzelnen Händler sowie an dich als Marktplatzbetreiber. Die Abrechnung erfolgt dabei unmittelbar mit der Auszahlung der Umsätze. Sämtliche Funktionen für die Zahlungsabwicklung wie zum Beispiel Teilgutschriften und Teilstornos sollten ebenfalls selbstverständlich sein.
  • Der Payment-Service-Provider sollte die Infrastruktur für ein effizientes Onboarding deiner Partner, also der Marktplatzteilnehmer, bieten. Gemeint ist ein eigenes Online-Vertragsportal, in dem sich jeder Vertragspartner  registrieren und alle relevanten Daten einfach und bequem eingeben kann. Du als Marktplatzbetreiber solltest aus diesem Cockpit heraus alle Konditionen, etwa für Provisionen, individuell festsetzen können. Im Optimalfall bietet dein Zahlungsdienstleister auch Funktionen wie:
    1. die Kontoführung für deine Marktplatzteilnehmer
    2. eine transparente Rechnungserstellung
    3. eine treuhänderische Gelderverwaltung
    4. ein umfangreiches Debitorenmanagement

Jetzt bist du voll und ganz im Bilde und brauchst nur noch einen Zahlungsanbieter, der all diese Vorteile vereint!

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