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Nach Insolvenz: Paymill gelingt der lang ersehnte Exit

 (Foto: Munich Startups)

Das insolvente Münchner Startup Paymill hat einen Käufer gefunden. Damit ist der Fortbestand des Bezahldienstleisters für Online-Shops gesichert.

Schweizer Fintech-Unternehmen kauft Paymill

Das insolvente E-Commerce-Startup Paymill hat seinen lang ersehnten Käufer gefunden. Wie Gründerszene.de zuerst berichtete, übernimmt der Schweizer Zahlungsdienstleister Klik & Pay das Jungunternehmen aus München.

Das Büro von Paymill in München. (Foto: Office4you)

Das Büro von Paymill in München. (Foto: Office4you)

Der Fortbestand von Paymill ist damit bis auf weiteres gesichert. Auch personell soll sich nichts ändern. Paymill-Gründer Mark Henkel bleibt als Geschäftsführer an Bord und soll die Produkte uneingeschränkt weiterführen. Angaben zu den Kaufmodalitäten machten beide Parteien indes nicht.

Paymill stellte Insolvenzantrag im April

Erst im April hatte Paymill, das 2012 gegründet wurde und bislang 18 Millionen Euro an Risikokapital einsammeln konnte, einen Insolvenzantrag stellen müssen. Zuvor war bereits ein erster Verkaufsversuch gescheitert.

Paymill-Mitgründer Mark Henkel wies damals der fehlenden Banklizenz die Schuld am Misserfolg des Jungunternehmens zu. „Um im Fintech-Bereich groß zu werden, braucht man eine Banklizenz. Das hat aber zu viel Zeit gekostet“, erklärte Henkel dem Startup-Branchendienst Gründerszene damals im Wortlaut. Zudem hätte die Geschwindigkeit der strategischen Partner das Unternehmen angeblich ausgebremst, sodass keine weiteren Finanzierungsrunden hätten abgeschlossen werden können.

Das daraufhin eingeleitete Insolvenzverfahren sollte den Weg zu einem Käufer frei machen. Der potenzielle Käufer sollte in einem sogenannten Asset-Deal die werthaltigen Unternehmensbestandteile samt der Mitarbeiterverträge herauskaufen und so von bestehenden Forderungen verschont werden. Mit Klik & Pay ist dies jetzt gelungen.

Lies auch unseren Artikel: „Paymill-Insolvenz: Gründer Mark Henkel im Interview zur Zukunft des Dienstes

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