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Pearl Automation: Aus für ambitioniertes „Anti-Apple“

(Bild: Pearl Automation)

Eine Art „Anti-Apple“ sollte das im Jahr 2014 von ehemaligen Angestellten des Konzerns aus Cupertino gegründete Pearl Automation sein. Jetzt muss das Startup dichtmachen.

Pearl Automation: Positive Unternehmenskultur, aber zu teures Produkt

anders als bei Apple – eine demokratische, offene Firmenkultur herrschen. Das Konzept ging offenbar nicht auf, das Startup musste seine Pforten schließen.

Die Rückkamera von Pearl Automation war wohl zu teuer. (Bild: Pearl Automation)

Pearl Automation sei das Geld ausgegangen, das Startup sei seiner Zeit zwei Jahre voraus gewesen, meinte CEO Gardner gegenüber der New York Times. Das Blatt urteilte: Die Pleite von Pearl Automation habe gezeigt, dass eine positive Unternehmenskultur nicht genug sei, um den Gesetzen der Wirtschaft zu entfliehen. Die Rückkameras des Unternehmens seien mit 500 US-Dollar wohl einfach zu teuer gewesen.

Die Kameras sollten, am Heck eines Autos angebracht, die entsprechenden Bilder live und drahtlos an iPhones und Android-Smartphones der Nutzer vorn im Auto übertragen. Damit hätte dem Unternehmen theoretisch eine Zielgruppe von mehreren Millionen Fahrern älterer Fahrzeugmodelle ohne vorinstallierte Rückkamera offengestanden. Die Kameras sollen dabei zwar einfach zu installieren gewesen sein, es habe aber schlicht zu viele günstigere Alternativen gegeben, schreibt die New York Times.

Pearl Automation: Mitarbeiter wollen geschlossen zu neuem Arbeitgeber wechseln

Pearl Automation hatte in den drei Jahren seines Bestehens rund 50 Millionen US-Dollar an Investitionen eingesammelt. Allerdings hätte das Startup noch einmal Hunderte Millionen US-Dollar benötigt, um sich mit seinen Rückkameras auf dem Markt zu positionieren und die in der Entwicklung befindliche Frontkamera auf den Markt zu bringen. Ein Verkauf des Unternehmens sei nicht zustande gekommen. Jetzt wollen die Pearl-Automation-Mitarbeiter geschlossen zu einem neuen Arbeitgeber wechseln.

Pearl Automation: Rückkamera im Einsatz. (Gif: Pearl Automation)

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2 Reaktionen
Micha

Das ging eindeutig nach Hinten los. 500 € für ne Rückfahrt-Kamera die Smart mit dem Smartphone sein soll?!? Die kabelgesteuerten Kameras für den Bastler kosten 30 €.
Ein ähnliches Startup via Indiegogo kostet 150 $ FenSens. Dieser Unterschied ist einfach zu groß!

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David

Und selbst wenn... irgendwann hat doch keiner mehr ein altes Auto. Und wer ein altes Auto hat, kauft sich doch nicht für 500 Dollar eine Kamera, sondern spart das Geld für kommende Reparaturen. Merkwürdiges Startup.

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