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Penta: Das N26 für Firmenkunden wurde nach nur 16 Monaten verkauft

Penta-Management: Luka Ivicevic (Chief of Staff), Jessica Holzbach (CCO), Lukas Zoerner (CPO). (Bild: Penta)

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Der Fintech-Inkubator Finleap hat sich die erst im Dezember 2017 gestartete Smartphone-Bank Penta geschnappt. Penta betreut – anders als N26 – Firmenkunden aus dem Tech- und Startup-Bereich.

Nur 16 Monate nach dem Launch und ein halbes Jahr nach einer Series-A-Finanzierung im Wert von sieben Millionen Euro ist das deutsche Fintech-Startup Penta an den auf die Finanzbranche spezialisierten Inkubator Finleap verkauft worden. Zu den finanziellen Details gibt es keine Informationen. Laut dem Branchennewsletter Finanz-Szene soll Penta mit dem auf Konten für Freiberufler spezialisierten italienischen Venture Beesy kooperieren.

Penta: Mobiles Banking für Startups

Die Smartphone-Bank Penta bietet ähnlich wie N26 Banking-Dienstleistungen fürs Smartphone an – allerdings nicht für Verbraucher, sondern für Firmenkunden. Spezialisiert ist Penta dabei auf den Tech- und Startup-Bereich. Das Fintech-Startup verfügt nach eigenen Angaben über rund 5.500 Firmenkunden. Bei seinen Dienstleistungen greift Penta übrigens auf das Whitelabel-Angebot der Solarisbank zurück, ebenfalls ein Unternehmen aus dem Finleap-Universum.

Nach der Übernahme plant Penta* weiteres Wachstum innerhalb und außerhalb Deutschlands, wie Penta-Mitgründer Luka Ivicevic gegenüber Techcrunch sagte. Die bei Finleap versammelten Fintech-Experten sollen dem jungen Unternehmen dabei unter die Arme greifen. Künftig sollen etwa Kredite und Lastschriften ins Penta-Programm aufgenommen werden. Während Penta-CEO Lav Odorovic aus der operativen Führung ausscheidet, sollen die Penta-Gründer Ivicevic und Jessica Holzbach an Bord bleiben.

Für Finleap, das erst vor wenigen Wochen das Open-Banking-Fintech Finreach Solutions mit dem Hamburger API-Dienstleister Figo fusionierte, steht jetzt wieder die Entwicklung eigener Fintechs im Fokus, wie es bei Finanz-Szene heißt. „Aller Voraussicht nach werden wir das nächste noch im ersten Halbjahr an den Start schicken“, lässt sich Finleap-CEO Ramin Niroumand zitieren. Aus dem 2014 gegründeten Fintech-Inkubator sind schon Firmen wie Clark, Element oder die Solarisbank hervorgegangen.

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Ein Kommentar
Steffi
Steffi

„…allerdings nicht für Verbraucher, sondern für Firmenkunden…“ stimmt so nicht ganz – Es gibt bereits N26 Business.

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