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Wie in „Iron Man“: Dieser persönliche digitale Assistent lebt im Spiegel

(Screenshot: Duo/Youtube/t3n.de)

Mit „Duo“ hat das gleichnamige US-Startup einen smarten Spiegel vorgestellt. Der darin aktive persönliche digitale Assistent Albert soll per Sprachbefehl das Smart Home der Nutzer steuern.

Digitaler Assistent im Spiegel steuert Smart Home

Es hat ein bisschen was von „Minority Report“ oder „Iron Man“ – dabei ist die Idee eines smarten Spiegels beileibe nicht neu. Ähnliche Smart-Mirror-Konzepte wie jetzt das US-amerikanische Startup Duo haben etwa schon ein niederländischer Entwickler mit dem „Magic Mirror“ oder sein kalifornischer Kollege Ryan Nelwan mit dem „Clear“ vorgestellt. Aber Duo mit dem darin aktiven persönlichen digitalen Assistent Albert geht noch einen Schritt weiter. Denn der Spiegel mit der Künstlichen Intelligenz (KI) soll auf Zuruf auch das Smart Home der Nutzer steuern können.

Der smarte Spiegel Duo mit Assistent Albert im Wohnzimmer. (Bild: Duo)

Duo bezeichnet den smarten Spiegel selbst als einen „durch eine KI angetriebenen Computer für zu Hause“. Duo kann mit anderen smarten Geräten verbunden werden, funktioniert aber auch ohne zusätzliche Geräte. Der Smart Mirror besteht aus einem 27 Zoll großen Full-HD-Display, angetrieben von einem Zwei-Kern-Prozessor. Das Touch-Display selbst wiegt gut 3,6 Kilogramm, die dazugehörige Computerbox noch einmal rund 450 Gramm.

Integriert in den Smart Mirror sind Mikrofon und Lautsprecher sowie WLAN- und Bluetooth-Verbindungsmöglichkeiten. Basis des Geräts ist ein sogenanntes HomeOS mit Albert-Engine für den digitalen Assistenten. Im angegliederten Duo-App-Store finden sich Apps aus Bereichen wie Musik und Nachrichten zum Herunterladen. Der Spiegel lässt sich per Berührung oder per Sprachbefehl steuern und übernimmt etwa auch die Regulierung einer entsprechend ausgerüsteten Heizungsanlage.

Duo zeigt Wetter an, spielt Musik und steuert das Smart Home. (Bild: Duo)

Digitaler Assistent im Schlafzimmer?

Duo empfiehlt den Einsatz seines smarten Spiegels im Wohn- oder Schlafzimmer. Vor allem Letzteres dürfte sicher auf nicht Wenige ziemlich befremdlich wirken. Der Duo-Spiegel kann vorbestellt werden. Die ersten 1.000 Exemplare sollen zum Early-Bird-Preis von 399 US-Dollar über den Tisch gehen. Danach werden 500 Dollar fällig. Hinzu kommen Versandkosten – die betragen bei einer Lieferung nach Deutschland noch einmal satte 89 Dollar – sowie mögliche Steuern oder Einfuhrabgaben. Geliefert werden soll im Oktober 2017.

Interessant in diesem Zusammenhang: Smart Mirror – Eleganter Spiegel zeigt aktuelle Nachrichten, das Wetter und mehr [Update]

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Eine Reaktion
Fred Schmidt

Liebe Redaktion, da fragt man sich schon, was Ihr so den lieben langen Tag macht. Seit fast einem Jahr gibt es den digitalen Spiegel DIRROR aus Deutschland am Markt, der genau das kann und sogar noch mehr. Allerdings habt Ihr mit Eurer fehlenden Berichterstattung bisher zu den wenigen Medien gehört, die darüber noch nicht berichtet haben. Irgendwie merkwürdig.

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