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Eine gigantische Phishing-Attacke kapert Google Docs

Ausgeklügelte Phishing-Attacke greift Google-Nutzer an. (Foto: dennizn / Shutterstock.com)

Hacker kaperten Google Docs im Rahmen einer groß angelegte Phishing-Attacke. Google reagierte zwar, jedoch sollten Nutzer weiterhin vorsichtig sein.

Aktuell kursiert eine Phishing-Attacke, die Nutzern per E-Mail in angebliche Google-Docs-Dokumente einlädt. Die Einladungen sind sehr gut getarnt: Sie stammen von Bekannten und verweisen auf zunächst glaubwürdig aussehende Domains. Die E-Mails sind an die Adresse hhhhhhhhhhhhhhhh@mailinator.com gerichtet, die eigentlichen Phishing-Opfer sind dann im BCC-Feld zu finden, wie das US-Medium Motherboard schreibt. Das Abfischen folgt einem trickreichen Prinzip.

Ausgeklügelte Phishing-Attacke greift Google-Nutzer an

Phishing-Attacke: Schädliche Google-Docs-Einladungen fischen Nutzerdaten ab. (Screenshot: Motherboard)

Sobald ein Nutzer auf den Link in der E-Mail klickt, wird er zu einem Login-Fenster von Google weitergeleitet. Loggt der Nutzer sich ein, erscheint eine Aufforderung umfassende Zugriffsrechte auf andere Google-Dienste einzuräumen. Auf diese Art und Weise haben Kriminelle das Adressbuch unzähliger Gmail-Kontos ausgelesen. Zwar gab Google vor wenigen Stunden bekannt, dass die Attacke weitestgehend gestoppt wurde, dennoch sollten Nutzer vorsichtig sein.

Die Aktion könnte nämlich Nachahmer finden. Google hat zwar die ursprünglichen Profile hinter der Phishing-Attacke blockiert und die gefälschten Webseiten gelöscht, jedoch dürfte das eigentliche System noch nicht komplett ausgeschaltet sein. Google erklärt weiter, dass man derzeit noch daran arbeite, das ähnliche Angriffe nicht wieder passieren. Phishing-Angriffe sind zwar alltäglich im Internet, jedoch gelingt nur selten eine so breit angelegte Attacke auf ein erfahrenes Schwergewicht wie Google.

Übrigens, auch Whatsapp hatte gestern mit Problemen zu kämpfen. Die Messenger-App ist am Mittwoch während der Vorstellung neuer Facebook-Quartalszahlen ausgefallen. Experten schließen einen Erpressungsversuch mittels DDoS-Angriff nicht aus. Lies auch: Weltweiter Whatsapp-Ausfall während Präsentation der Facebook-Quartalszahlen

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