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Pinterest geht an die Börse – Bewertung von über 10 Milliarden Dollar

Das Pinterest-Logo. (Foto: Ink Drop / Shutterstock.com)

Etwas später als erwartet wagt Pinterest den Gang aufs Börsenparkett. Der verkündete Preis von 15 bis 17 US-Dollar pro Aktie würde das Bildernetzwerk mit zehn bis 11,3 Milliarden Dollar bewerten.

Ende Dezember waren die IPO-Pläne des Bildernetzwerks Pinterest an die Öffentlichkeit geraten. Zu diesem Zeitpunkt war ein Börsengang im April und eine Bewertung des Startups von zwölf Milliarden Dollar kolportiert worden. Jetzt hat Pinterest die Preisspanne für den geplanten Gang aufs Börsenparkett offiziell bekannt gegeben – und blieb damit unter den Erwartungen der Branchenbeobachter, wie Techcrunch berichtet.

Pinterest will 1,3 Milliarden Dollar erlösen

In einem entsprechenden Antrag an die US-Börsenaufsicht SEC heißt es, dass Pinterest 75 Millionen Aktien zum Preis zwischen 15 und 17 Dollar anbieten wolle. Damit würde das Unternehmen zwischen 1,125 und 1,275 Milliarden Dollar erlösen und mit zehn bis 11,3 Milliarden Dollar bewertet werden. Bei der letzten Investitionsrunde im Jahr 2017 hatten die Geldgeber Pinterest noch mit 12,3 Milliarden Dollar bewertet.

Die Zahlen spiegeln möglicherweise die starke Konkurrenz wider. Beim Social-Media-Aspekt muss sich Pinterest mit Branchenriesen wie Facebook oder Instagram herumschlagen. Im E-Commerce-Sektor heißen die Rivalen etwa Amazon oder Ebay, um nur die größten zu nennen. Im vergangenen Jahr konnte Pinterest allerdings seinen Umsatz von rund 473 auf 756 Millionen Dollar steigern und die Verluste auf 62,6 Millionen Dollar halbieren. Außerdem hat sich die Zahl der monatlich aktiven Nutzer seit Anfang 2016 auf 265 Millionen verdoppelt.

Das waren die Social Networks vor Facebook
Six Degrees war das erste soziale Netzwerk. (Screenshot: Six Degrees)

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Pinterest wird an der New Yorker Börse unter dem Tickersymbol PINS gehandelt werden. Der Börsengang dürfte in den kommenden Wochen über die Bühne gehen. Einen genauen Zeitpunkt hat Pinterest nicht genannt. Den IPO begleiten werden die Finanzriesen Goldman Sachs, JP Morgan und Allen & Co. Nach dem zunächst fulminanten Börsenstart des Ridesharingdienstes Lyft werden demnächst weitere Börsengänge milliardenschwerer Tech-Startups wie Uber, Airbnb oder Slack erwartet.

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