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Startups

Das sind die 8 Startup-Finalisten der Pioneers Challenge

Der erste Tag des Pioneers Festivals ist vorüber, die acht Finalisten der Startup Challenge stehen fest – Ein interessanter und bunter Mix an Firmen. Wir stellen euch die Kandidaten im Kurzprofil vor.

Pioneers Challenge: Acht Startups kämpfen um 25.000 Euro

Der Startschuss für das Pioneers Festival in der Wiener Hofburg ist gefallen. Während am ersten Veranstaltungstag noch die Keynotes dominierten, geht es für acht junge Startups spätestens am Donnerstag richtig los. Denn dann treten mit Empatica, Protonet, Transmetrics, Solarbrush, Kano, Babywatch, Vires Aero und Symptoma die Top 8 aus 50 Startups in der Pioneers Challenge gegeneinander an. Neben einem Preisgeld von 25.000 Euro winkt die Aufmerksamkeit neuer Investoren. Wir stellen euch die acht Sieger-Kandidaten kurz vor.

1. Empatica

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Mit Big Data will das italienische Health-Startup zum Big Business. Empatica ist eine Datenplattform, die alle medizinisch und psychologisch relevanten Informationen eines Menschen aggregiert und so einen besseren Überblick über die eigene Gesundheit verschaffen soll. Die dafür notwendigen Daten steuern die Nutzer selbst bei, in dem sie ein von Empatica entwickeltes elektronisches Armband erwerben. Das liest fortlaufend wichtige Körperdaten (Herzschlag, Temperatur und so weiter) aus. Die Daten sollen Nutzern auch dabei helfen, in Zukunft bessere Alltagsentscheidungen in Abhängigkeit ihres aktuellen Stressfaktors zu treffen.

2. Protonet

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Protonet aus Deutschland soll die „einfachste Cloud der Welt“ für Unternehmen sein. Das Startup verbindet die Vorteile verschiedener Web-Services mit der Leistung und Sicherheit eines eigenen Servers. Dafür stellt Protonet eine kleine, orangefarbene Serverbox mit bis zu 16 Terabyte Speicher und einem leistungsfähigen Xeon-Prozessor zur Verfügung. Unternehmen können nach dem Cloudprinzip Daten austauschen und Aufgaben verteilen, behalten in Sachen Sicherheit jedoch stets die Oberhand. Protonet ist in etwa vergleichbar mit ownCloud – mit dem Unterschied, dass Protonot das Prinzip speziell auf kleine und mittlere Unternehmen und Teams zugeschnitten hat und sowohl die Hardware als auch die Software anbietet.

3. Transmetrics

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Transmetrics hat sich einem ungewöhnlichen, aber großen Markt verschrieben: Der Logistik-Branche. Statistiken besagen, dass etwa 40 Prozent aller globalen Transportkapazitäten ungenutzt bleiben. Das schafft Raum für eine verbesserte Effizienz, die das bulgarische Startup mithilfe einer umfangreichen Datenplattform schaffen will. Die Software sagt Logistikern und Spediteuren auf Basis algorithmengesteuerter Daten voraus, welche und wie viele Güter sie in Zukunft transportieren werden. So sollen ungenutzte Transportkapazitäten bald der Vergangenheit angehören.

4. Solarbrush

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Wenn auch die Solarbranche hierzulande schwächelt, das deutsche Startup Solarbrush glaubt an die Zukunft dieser Energieform und bietet den weltweit ersten Reinigungsroboter für Photovoltaikanlagen. Mit dem hat Solarbrush vor allem süd- bis fernöstliche Märkte im Visier. Dort verringern regelmäßige Sand- und Staubschichten auf den Anlagen den Wirkungsgrad der Panels allein um 35 Prozent. Das ist sehr kostspielig für die Betreiber. Der vollautomatische Reinigungsroboter könnte hier gerade recht kommen.

5. Kano

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Kano ist eine Art „Lego“ für Computer. Die Briten nutzen die schier endlosen Möglichkeiten, die der Mini-Computer Raspberry Pi bietet. Für 99 US-Dollar können Kinder und Bastler bei Kano ein Paket erwerben, das neben einem Raspberry Pi zahlreiche andere, modulare Hardware enthält. Ideen und Anleitungen zu Projekten können die Nutzer über das Portal von Kano hochladen und so mit der Community teilen.

6. Babywatch

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Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich bei Babywatch nicht um eine neue Art Babyfon. Vielmehr sollen schwangere Frauen eine stärkere Kontrolle über das Wohlempfinden ihres ungeborenen Kindes erhalten. Dafür verbindet das kroatische Jungunternehmen ein Ultraschallgerät für den Hausgebrauch mit dem Smartphone, das daraufhin Auskunft über die Herzfrequenz des Kindes gibt. Zusätzlicher Nebeneffekt: Die Daten können mit dem Partner oder Freunden geteilt werden. „Die Geburt beginnt so schon am ersten Tag“, wie das Startup erklärt.

7. Vires Aero

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Das wahrscheinlich unkonventionellste Startup aus der Finalisten-Riege ist das US-Startup Vires Aero. Die Firma will nicht weniger als die Luftfahrt umkrempeln. Wie das gelingen soll? Mit einem „revolutionären“ Flügelkonzept, das nahtlos in bestehende Flugzeuge integriert werden kann, wie die Ingenieure hinter Vires Aero versprechen. Das proprietäre Flügelsystem soll schnellere Starts und Landungen, eine verbesserte Manövrierbarkeit sowie einen geringeren Kerosinverbrauch ermöglichen.

8. Symptoma

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Mit Symptoma hat es zumindest ein Lokalmatador aus Österreich in die Top 8 der Pioneers Challenge geschafft. Symptoma ist eine Suchmaske für Krankheiten. Jährlich könnten nach Angaben des Startups 500.000 Menschen weltweit mit der richtigen Diagnose gerettet werden. Die sollen Ärzte in Zukunft mithilfe von Symptoma noch zielgenauer treffen können. Mediziner können ausgehend von Symptomen, Alter und Geburtsjahr des Patienten die passenden Differentialdiagnosen finden.

Fazit

Die acht Finalisten der Pioneers Challenge bestätigen einen anhaltenden Trend. Nachdem in den letzten Jahren zumindest vom Gefühl her rein internetbasierte Unternehmensgründungen die großen Pitch-Bühnen dominierten, schaffen es inzwischen auch immer mehr Hardware-Startups mit vielversprechenden Ideen ins Rampenlicht. Mit Kano, Vires Aero und nicht zuletzt Solarbrush erwartet das Pioneers Festival auch dank der hohen Vielfalt an unterschiedlichen Nationen ein buntes Finale in der Startup-Challenge. Ein Favorit ist bisher kaum auszumachen.

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