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Pixel 3a und 3a XL – Googles Mittelklasse-Androiden könnten Nexus-Serie beerben

So sollen das Google Pixel 3a und 3a XL aussehen. (Renderbild: 91 Mobiles)

Google will sein Smartphone-Portfolio um Mittelklassegeräte erweitern. Das Pixel 3a und 3a XL sollen noch vor dem Pixel 4 erscheinen und durch erschwinglichere Preise sowie eine Topkamera überzeugen.

Seit etwas über drei Jahren baut Google Smartphones in Eigenregie unter der Marke Pixel. Ursprüngliches Ziel war mit den Pixel-Geräten, Googles DNA in Hardware zu gießen – Android-Chef Hiroshi Lockheimer beschrieb sie auch als „Google in Reinform“. Bislang waren die Pixel-Modelle im Premiumsegment angesiedelt – in diesem Jahr ändert das Unternehmen seine Strategie: Mit dem Pixel 3x und 3a X will Google in der Mittelklasse wildern und damit offenbar an alte Nexus-Zeiten anknüpfen.

Pixel 3x und 3a XL: Googles Mittelklasse kommt wohl bald

Schon seit Monaten kursieren Gerüchte über zwei Mittelklasse-Smartphones aus dem Hause Google durchs Netz. Im November sind erste Fotos eines Pixel 3 Lite geleakt worden. Bis heute hat Google die Geräte jedoch nicht offiziell angekündigt.

So sollen das Google Pixel 3a und 3a XL aussehen. (Renderbild: 91 Mobiles)

So sollen das Google Pixel 3a und 3a XL aussehen. (Renderbild: 91 Mobiles)

Stattdessen sind weitere Details zu den erschwinglichen Pixel-Smartphones ans Tageslicht gelangt: Wie das Magazin 9to5 Google aus zuverlässiger Quelle berichtet, sollen die günstigeren Pixel-Modelle nicht den Zusatz Lite tragen, sondern Pixel 3a und Pixel 3a XL heißen, wie sie schon in den Assets des in der letzten Woche veröffentlichten Android-Q-Updates entdeckt wurden.

Google Pixel 3 und 3 XL in Bildern
So soll das Google Pixel 3a XL aussehen. (Renderbild: 91 Mobiles)

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Pixel 3a und Pixel 3a XL mit bewährter Pixel-Kamera

So soll das Google Pixel 3a XL aussehen. (Renderbild: 91 Mobiles)So soll das Google Pixel 3a XL aussehen. (Renderbild: 91 Mobiles)

Das Google Pixel 3a XL soll in den Farben weiß, schwarz und einem noch unbekannten dritten Farbton erscheinen. (Renderbild: 91 Mobiles)

Neben den Namen konnte 9to5 Google außerdem einige Ausstattungsmerkmale verifizieren. So wird das Pixel 3a ein 5,6- und das 3a XL-Modell ein Sechs-Zoll-OLED-Display mit jeweils 2.280 x 1.080 Pixeln an Bord haben. Damit dürften sie hinsichtlich ihrer Abmessungen in etwa denen des Pixel 3 und 3 XL entsprechen. Die allgemeine Ausstattung falle aber schwächer aus.

Als Prozessor sollen in den Pixel-3a-Modellen ein Qualcomm Snapdragon 670 verbaut sein, dem vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Flashspeicher zur Seite gestellt wurden. Mit einer Speichererweiterung per Micro-SD-Karte können wir nicht rechnen. Der Akku der 3a-Version soll 3.000 Milliamperestunden groß sein – beide Varianten werden schnelles Aufladen per USB-C-Anschluss mit 18 Watt unterstützen, schreibt 9to5 Google.

Google Pixel 3 und 3 XL im Test. (Foto: t3n)

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Obwohl die abgespeckten Pixel-3-Modelle wohl günstiger als die im Oktober 2018 vorgestellten Pixel-3-Geräte sein dürften, sollen sie hinsichtlich der Kameraqualität weitgehend identisch sein. Die Hauptkamera besitze wie das Pixel 3 einen 12-Megapixel-Sensor, die Frontkamera löst laut Quelle mit acht Megapixeln auf. Der einzige Unterschied zwischen den teureren und den 3a-Versionen sei eine schwächere Kamera-App.

Weiter Eigenschaften die von Pixel 3 (Test) übernommen werden sollen, seien das drückbare Gehäuse, um den Google Assistant zu aktivieren, der Titan-M-Sicherheits-Chip und Esim-Unterstützung.

Wann Google seine 3a-Modelle vorstellen wird, ist unklar. Denkbar wäre eine Ankündigung zur Entwicklerkonferenz Google I/O, die zwischen dem 7. und 9. Mai 2019 stattfinden wird.

Wir sind gespannt wie Google seine Geräte preislich ansiedeln wird – ein Kaufpreis um die 400 bis 500 Euro wäre wünschenswert. Auf diese Weise könnten die Mittelklassemodelle klar von den Pixel-3-Versionen abgegrenzt werden, die zeitweise selbst bei Google ab unter 600 Euro verkauft werden.

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