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Pokémon Go: Was Marketer jetzt wissen sollten

Schon jetzt nutzen einige US-Unternehmen Pokémon Go, um Kunden in ihre Läden zu locken. In Zukunft soll das Spiel für Marketer aber noch viel mehr zu bieten haben.

Mit Pokémon Go zu mehr Kunden

Während Pokémon Go im Mittelpunkt eines weltweiten Hypes steht, haben die ersten cleveren Unternehmer Wege gefunden, wie ihre Firma von dem Phänomen profitieren kann. Bei dem Augmented-Reality-Game müssen sich Spieler in ihrer Umgebung bewegen, um die Pokémon getauften Phantasiewesen zu sammeln. Um es Spielern mit dem nötigen Kleingeld zu vereinfachen, können sie innerhalb des Spiels einen Köder erwerben, der 30 Minuten lang dafür sorgt, dass am Einsatzort des Items Pokémon auftauchen. Sie können nur in den sogenannten Pokéstops, also vordefinierten Orten, ausgelöst werden. Wenn sich aber der Firmenstandort dort befindet, lässt sich so einiges an neuer Laufkundschaft generieren – zumindest mit der richtigen Strategie.

Pokémon Go: Mit dem Spiel lassen sich neben Pokémons anscheinend auch Kunden fangen. (Screenshot: Facebook)
Pokémon Go: Mit dem Spiel lassen sich neben Pokémon anscheinend auch Kunden fangen. (Screenshot: Facebook)

Genau diesen Mechanismus haben sich in den USA verschiedene Restaurants und Geschäfte zu Nutze gemacht, um Kunden anzulocken. Der Köder muss mit der In-Game-Währung des Spiels bezahlt werden, die wiederum für echtes Geld erworben werden kann. Dass sich das rentieren kann beweist der Fall einer US-amerikanischen Pizzeria: Laut Bloomberg konnte deren Geschäftsführer durch Ausgaben von nur zehn US-Dollar eine Verkaufssteigerung von 30 Prozent im Vergleich zu einem gewöhnlichen Wochenende erreichen. Ein Pokéstop bei dem dieser Effekt genutzt wurde, wird den Spielern durch eine spezielle Grafik angezeigt.

Für andere Läden soll es sich ausgezahlt haben, die Aktivierung eines einzigen Köders auf Facebook vorab bekanntzugeben. Mit Ausgaben von nur 0,99 US-Dollar konnten auch sie neue Kunden zu ihrer Verkaufsstelle locken. Einen anderen Weg ging das Crystal Bridges Museum of American Art. Nachdem Mitarbeiter festgestellt hatten, dass sich auf dem Gelände Pokémon befanden, richtete das Museum eine Webseite ein, auf der Screenshots der Pokémon vor verschiedenen ausgestellten Kunstwerken zu sehen sind.

Pokémon Go: Wie die Entwickler der App bald ihr Marketing-Potenzial entfesseln könnten

Nach Angaben der Financial Times hat aber auch Niantic, die Firma hinter dem Spiel, das Marketing-Potenzial der App erkannt. Zukünftig sollen Unternehmen dafür bezahlen können, ihre Läden zu spannenden Locations für Pokémon-Go-Spieler zu machen. So sollen Firmen potenzielle Kunden in ihre Läden locken, die wiederum mit virtuellen Goodies dafür belohnt werden.

Pokémon Go in Bildern

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Angesichts des aktuellen Erfolgs könnte das wirklich klappen. Dann würde Pokémon Go etwas schaffen, woran sich viele Apps bislang die Zähne ausgebissen haben: Verkäufe in der echten Welt maßgeblich zu beeinflussen. Damit das gelingt, müssen Spieler aber auch lange genug bei der Stange gehalten werden. Denn wenn die Begeisterung der Spieler verschwindet, hat sich auch das Marketing-Potenzial der App erledigt.

Mehr zum Thema auch in unserer Doppelklick-Kolumne: „Game over für den Datenschutz: Warum die Hysterie um Pokémon Go so gefährlich ist“.

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2 Reaktionen
LatticeworkMedia

Pokemon Go ist eine große Chance für alle Marketer! Auch wenn der Hype evt verlischt, ist das Thema Augmented Reality sehr heiß!
Ich bin gespannt wie sich das Ganze entwickelt.
Ich habe Reaktion meine Marketing Agentur auf Pokemon GO spezialisiert :D

Liebe Grüße
Max

Chris

Ich denke, das Argumented-Reality-Spiel wirklich eine Menge vor Ihren Büro 1 Tag bringen kann, wenn die Entwickler einige seltene pokemons wie meowth in ihrem Bereich hinzufügen. Auch gibt es eine neue App von den Devs, in denen Benutzer mit anderen Trainern chatten können.

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