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Polestar 2: Erster vollelektrischer Volvo ausgestattet mit Googles nativem Android Auto

Volvo setzt auf Android Auto. (Foto: Volvo)

Volvos erstes vollelektrisches Auto, der Polestar 2, soll als erstes Auto mit Googles nativem OS Android Auto an den Start gehen. Der Polestar 2 soll Ende 2019 in Produktion gehen.

In wenigen Monaten wird der erste Polestar 1 vom Band rollen, ein Hybrid, von dem Volvo pro Jahr nur 500 Stück produzieren will. Schon Ende des Jahres soll mit dem Polestar 2 der erste reine Stromer des Autobauers in die Produktion gehen. Der Polestar 2 dürfte zudem das erste Auto sein, das mit Googles nativem OS Android Auto ausgerüstet sein wird, wie The Verge berichtet.

Android Auto: Google bringt natives OS in Volvos Polestar 2

Google arbeitet schon länger an seiner In-Car-Entertainment-Plattform. 2014 gab es erste Berichte über Android Auto – ein eigens für Fahrzeuge entwickeltes OS, das ohne Smartphone nutzbar sein soll. Im Vorfeld der Entwicklerkonferenz I/O 2017 hatte Google angekündigt, dass der Konzern mit Audi und Volvo kooperiere. Volvo hatte im Mai 2018 schließlich verkündet, Google-Dienste wie Assistant, Play-Store und Maps in sein auf Android basierendes Bediensystem Sensus zu integrieren. Zuletzt hatte Google erklärt, künftig Android und damit etwa Google Maps und weitere Dienste in Millionen Fahrzeuge des weltgrößten Auto-Konsortiums Renault-Nissan-Mitsubishi bringen zu wollen.

Teaserbild des Polestar 2: Der Volvo-Stromer soll Googles natives Android Auto an Bord haben. (Bild: Volvo/Twitter)

Jetzt hat also offenbar doch Volvo mit dem Polestar 2 das Rennen gemacht. Während dessen Vorgänger als Hybrid und Übergangsfahrzeug hin zu reinen Elektromodellen konzipiert wurde, ist der Polestar 2 ein vollelektrisch betriebenes Auto. Das dritte Modell der Volvo-Tochter, der Polestar 3, soll ein SUV-ähnliches Elektroauto werden. Insgesamt will der Konzern zwischen 2019 und 2021 fünf reine Stromer einführen.

Der Polestar 2, den Volvo ausdrücklich nicht als „Tesla-Killer“ verstanden haben will, soll sich zumindest vom Preis her am Model 3 orientieren und dürfte also zwischen 35.000 und 50.000 Euro kosten. Der viertürige Mittelklassewagen soll eine Reichweite von rund 480 Kilometern und 400 PS haben. Mehr Informationen zu dem E-Auto soll es laut Volvo bald geben, am Donnerstag gab es per Twitter zunächst ein Teaserbild.

Diese Elektroautos gibt es schon – oder erscheinen bald
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

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Der Polestar 1 kann übrigens schon seit mehreren Wochen vorbestellt werden. Das Interesse an dem Hybrid-Coupé war offenbar so groß, dass der ursprüngliche Plan eines reinen Abomodells aufgegeben wurde. 6.000 Bestellungen soll es geben, berichtet Autobild. Den Wagen mit seinen 600 PS und der rein elektrischen Reichweite von 150 Kilometern kann man jetzt ganz normal kaufen. Allerdings müssen Interessenten dafür rund 155.000 Euro auf den Tisch legen.

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