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Nie wieder kaputte Displays? Forscher entdecken selbstheilendes Polymer

(Foto: Shutterstock)

Ein japanischer Forscher hat ein Polymer entdeckt, dank dem zersplitterte Smartphone-Displays der Vergangenheit angehören könnten. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Zufällig entdeckt: Neues Polymer könnte zu selbstreparierbaren Displays führen

Der japanische Doktorand Yu Yanagisawa stieß bei seiner Arbeit zufällig auf ein neues Polymer, das eines der größten Probleme des Smartphone-Zeitalters beheben könnte: kaputtes Display-Glas. Das Material kann mit nur geringem Druck bei einer Temperatur von 21 Grad Celsius wieder zusammengefügt werden und soll innerhalb weniger Stunden seine ursprüngliche Stabilität zurückgewinnen. Das geht aus einem im Science Magazine veröffentlichten Paper hervor.

Das neuentdeckte Polymer könnte diesen Anblick vielleicht eines Tages aus unserem Leben verbannen. (Foto: Shutterstock)

Zwar gab es schon früher Materialen, die sich nach einem ähnlichen Prinzip erneut zusammenfügen ließen – hier war allerdings immer eine deutlich höhere Temperatur von Nöten, um den gewünschten Effekt zu erzielen. „Hohe mechanische Robustheit und Heilungsfähigkeiten neigen dazu, sich gegenseitig auszuschließen“, heißt es dazu von den beteiligten Forschern.

Neues Polymer könnte Segen für die Umwelt sein

„Ich hoffe, das reparierbare Glas wird ein neues umweltfreundliches Material, das die Notwendigkeit verringert, Dinge wegzuschmeißen, wenn sie kaputtgehen“, so Yanagisawa gegenüber dem öffentlichrechtlichen Fernsehen in Japan. Bis das neu entdeckte Polymer auch tatsächlich in Produkten wie Smartphones eingesetzt wird, dürfte es allerdings noch dauern. Immerhin könnte die zufällige Entdeckung aber tatsächlich dazu führen, dass gesprungene Smartphone-Displays eines Tages der Vergangenheit angehören.

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