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Porsche: Der nächste Macan wird vollelektrisch

Porsche Macan. (Foto: Porsche)

Porsche hat offiziell angekündigt, die nächste Generation des beliebten Kompakt-SUV Porsche Macan als vollelektrische Baureihe zu fertigen. Ab „Anfang des nächsten Jahrzehnts“ soll es losgehen.

Schon Anfang Juli 2018 hatte das Zuffenhausener Unternehmen entschieden, die nächste Macan-Generation rein elektrisch zu bauen. Für den Fertigungsstandort sei die Wahl auf Leipzig gefallen.

Porsche Macan: Vollelektrisch ab Anfang der 2020er

Konkrete Details zum nächsten Macan hat Porsche nur wenige genannt. Sicher ist lediglich, dass das Kompakt-SUV auf Basis der „Premium Platform Electric“-Architektur (PPE) gebaut wird. Die PPE-Architektur wird zusammen mit Audi entwickelt und soll dort volumenstarke Modellfamilien vom B- bis zum D-Segment abdecken. Weiter hat das Unternehmen bestätigt, dass der Macan wie der Porsche Taycan über die 800-Volt-Technologie verfügen werde.

Porsche Macan – bald kommt das SUV als Stromer. (Foto: Porsche AG)

Porsche Macan – bald kommt das SUV als Stromer. (Foto: Porsche)

Durch Investitionen in die Elektromobilität am Standort Leipzig schaffe Porsche die Möglichkeit, auf der bestehenden Fertigungslinie im Zukunft vollelektrische Fahrzeuge zu produzieren. Mit dem Fertigungsstart des nächsten Macan werde der Startschuss für die Elektrifizierung gegeben.

Porsche Macan – bald kommt das SUV als Stromer. (Foto: Porsche)

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Porsche: Vor dem Macan kommt der Taycan

Bevor Porsche mit der Fertigung des ersten vollelektrischen Macan beginnt, wird das Unternehmen 2019 mit dem Taycan seinen ersten vollelektrischen Flitzer auf den Markt bringen. Darauf folge zudem noch der Taycan Cross Turismo, der als Studie Mission E Cross Turismo gezeigt wurde.

Vollkommen elektrifizieren wird Porsche seine Modellreihen entgegen einem Bericht vom September 2019 noch nicht. Zwar werde Porsche bis 2022 mehr als sechs Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren und jeder zweite Porsche-Neuwagen soll bis 2025 einen Elektroantrieb haben. Dennoch will das Unternehmen in den kommenden zehn Jahren weiterhin auf einen Antriebsmix aus weiter optimierten Benzinmotoren, Plug-in-Hybridmodellen und rein elektrisch betriebenen Sportwagen setzen.

Porsche Taycan kommt 2019. (Bild: Porsche)

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Porsche hält sich zum konkreten Start des E-Macan noch etwas bedeckt  – in der Regel wird oftmals immerhin das Jahr des Marktstarts genannt, bei den Zuffenhausenern heißt es lediglich, der Stromer komme „Anfang des nächsten Jahrzehnts“. Hinsichtlich der möglichen Verzögerungen ließe sich spekulieren, ob die beiden VW-Töchter, die zusammen an der PPE-Architektur entwickeln, noch etwas mehr Zeit für eine Überarbeitung benötigen. Denn vor einigen Wochen berichtete das Manager-Magazin, Audi und Porsche müssten ihre Architektur verbessern, nachdem die Unternehmen festgestellt hatten, dass Teslas Architektur des Model 3 besser und kostengünstiger als die eigene PPE geworden sei. Das erste Elektroauto auf Basis der PPE-Architektur würde um die 3.000 Euro über den kalkulierten Kosten pro Fahrzeug liegen.

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