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Entwicklung & Design

Programmieren für Kids: Lehrreicher Roboter für 4- bis 7-Jährige

Mit Primo sollen Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren die Grundlagen des Programmierens lernen. Das Kickstarter-Projekt setzt dabei auf einen kleinen Roboter, der mit Bauklötzen programmiert wird.

Primo vermittelt Kindern die Grundlagen der Programmierlogik

Primo soll Kindern die Grundlagen der Programmierlogik vermitteln. (Foto: Primo / Kickstarter)
Primo soll Kindern die Grundlagen der Programmierlogik vermitteln. (Foto: Primo / Kickstarter)

Ansätze um Kindern das Programmieren beizubringen gibt es zuhauf, die meisten setzen allerdings voraus, dass die Kleinen immerhin schon lesen können. Bei Primo ist das keine Voraussetzung. Hier sollen auch schon die ganz Kleinen spielerisch an Programmierlogik herangeführt werden.

Dazu setzen die Macher von Primo auf einen kleinen Roboter, der über ein physisches Interface programmiert wird. Dabei handelt es sich um ein Board, in das die Kids unterschiedliche Bausteine stecken können. Insgesamt stehen vier verschiedene Steine zur Auswahl – „vorwärts“, „links“, „rechts“ und „Funktion“.

Primo: Programmieren mit Bauklötzen. (Foto: Primo / Kickstarter)
Primo: Programmieren mit Bauklötzen. (Foto: Primo / Kickstarter)

Der Primo-Roboter: Programmieren mit Bausteinen

Während „vorwärts“, sowie „links“ und „rechts“ den Roboter entsprechend bewegen, fungiert der Funktions-Block als Sub-Routine. Die entsprechenden Befehls-Blöcke können in einen gesonderten Bereich des Boards gesteckt werden.

Ziel der Steck-Programmierung soll es sein, den Roboter zu einem selbstdefinierten Ziel fahren zu lassen. Wie genau die Kinder dabei vorgehen, ist ihnen selbst überlassen und soll die Kreativität fördern. Die Macher haben außerdem bewusst auf jegliche Art von Displays verzichtet, da sie davon ausgehen, dass die Kleinen viel besser in der Interaktion mit physischen Objekten lernen.



Primo wird über Kickstarter finanziert

Die Macher von Primo wollen das Projekt über die Crowdfunding-Seite Kickstarter finanzieren. Das Ziel sind 35.000 britische Pfund. Davon konnten zum jetzigen Zeitpunkt 13.422 britische Pfund eingesammelt werden. Die Primo-Kampagne läuft noch bis zum 22. Dezember 2013.

Den Primo-Roboter zum Zusammenbauen gibt es für 135 britische Pfund. Für weitere 25 britische Pfund gibt es den Roboter auch im fertigen Zustand. Wer nur den eigentlichen Primo will, und nicht vorhat kleine Kinder damit spielen zu lassen, kann sich das entsprechende USB-Board samt Motoren und Rädern für 55 britische Pfund kaufen.

Primo soll Kindern die Grundlagen der Programmierlogik vermitteln. (Foto: Primo / Kickstarter)

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