Sponsored Post Was ist das?

Print-on-Demand: Margenreiche Geschäftschancen durch Individualisierung

Print-on-Demand: Textilien für Individualisten
Print-on-Demand: Chancen durch Individualisierung. (Shutterstock/Washdog)

Anzeige
Der Wunsch nach Individualität ist ein wichtiger Trend des 21. Jahrhunderts, der sich auch auf das Kaufverhalten der Verbraucher auswirkt. Das bietet Unternehmern neue Chancen – etwa in der Textilfertigung.

Print-on-Demand und Mass-Customization – was ist das?

Kornit Digital
Kornit Digital

Kornit Digital ist der weltweit führende Anbieter von industriellen Digitaldrucksystemen für Textilien.

Print-on-Demand ist ein Prozess, bei dem das Produkt erst nach Eingang der entsprechenden Bestellung ge- beziehungsweise bedruckt wird.

Dem liegt das Prinzip der Mass-Customization zugrunde. Dabei werden die Kostenvorteile der Massenproduktion genutzt, indem günstig produzierbare Standardprodukte als Basis dienen und dann nach Kundenwunsch angepasst, im Fall von Print-on-Demand im Textilbereich also mit individuell ausgewählten Motiven bedruckt und so veredelt werden. Entweder reicht der Kunde ein eigenes Motiv ein oder er sucht sich aus einer großen Vorauswahl seinen Favoriten aus.

Print-on-Demand und Mass-Customization verbinden also die großen Vorteile von Massen- und Einzelstückfertigung miteinander: Heraus kommt ein relativ günstiges, aber individuelles Produkt. 

Viele Verbraucher würden für personalisierte Produkte mehr ausgeben

Ein Consumer-Review von Deloitte hat gezeigt, dass durchschnittlich etwas mehr als jeder dritte Verbraucher Interesse daran hat, ein personalisiertes Produkt oder einen personalisierten Service zu erwerben. In bestimmten Kategorien haben sogar mehr als 50 Prozent Interesse daran. Warum? Jeder Zweite sieht personalisierte Produkte als eine tolle Geschenkidee an, 41 Prozent wollen etwas Einzigartiges kaufen und 34 Prozent finden unter den Standardprodukten nicht, was sie wollen. Ein Großteil der Verbraucher ist auch bereit, für ein personalisiertes Produkt mehr zu bezahlen und 48 Prozent nehmen längere Wartezeiten in Kauf.

Vier Phänomene, die Print-on-Demand vorangebracht haben

Erst durch das Zusammenspiel verschiedener technologischer und ökonomischer Entwicklungen ist Print-on-Demand überhaupt möglich geworden. Hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Einflussfaktoren:

  • Long Tail Physische Produkte anzubieten, die nicht oft nachgefragt werden, ist im Normalfall unattraktiv, da sie Kapital binden, aber wenig Umsatz versprechen. Virtuelle Güter wie zum Beispiel digitale Bücher verursachen hingegen keine Lagerkosten und binden wenig Kapital, wodurch es attraktiver ist, auch Nischenprodukte anzubieten. Die Long-Tail-These besagt, dass das zu einem Zuwachs an Nischenprodukten und der damit verbundenen Umsätze führt. Die These hat Print-on-Demand insofern den Weg geebnet, dass sie die Perspektive auf Nischenprodukte maßgeblich verändert hat und zeigt, dass diese durchaus wirtschaftlich attraktiv sein können. 
  • Digitalisierung der Drucktechnologie Vor der Entwicklung des Digitaldrucks war für jede Art der Bedruckung oder Veredelung eine Druckform – wie ein Sieb oder eine Schablone – nötig. Während die dabei verwendete Druckfarbe günstig ist, entstehen durch die Herstellung der Druckform erhebliche Kosten – die dann über einen hohen Verkaufspreis und/oder große Stückzahlen rausgeholt werden müssten. Beim Digitaldruck ist keine Druckform nötig, sodass auch Einzelstücke und Kleinauflagen wirtschaftlich produziert werden können. Allerdings ist die Tinte verhältnismäßig teuer, weshalb es sich bei großen Stückzahlen lohnen kann, auf den konventionellen Druck zu setzen.
  • Veränderte Mediennutzung: E-Commerce Print-on-Demand ist vor allem ein Online-Geschäft, profitiert also vom E-Commerce-Boom beziehungsweise dem dahinterstehenden Interesse der Verbraucher, Käufe über das Internet zu tätigen. Dem liegt die grundlegende Veränderung der Mediennutzung, hin zu Onlinemedien, zugrunde.
  • Benutzerfreundliche Online-Tools Online-Tools, die über immer mehr Funktionen verfügen und deren Usability zunehmend besser wird, sorgen dafür, dass Verbraucher auch Freude an der Gestaltung von Produkten und Artworks haben. In dem bereits erwähnten Consumer-Review von Deloitte haben 32 Prozent der an personalisierten Produkten interessierten Verbraucher angegeben, dass sie Spaß daran haben, etwas selbst zu designen.

Für wen ist Print-on-Demand interessant?

Print-on-Demand ist ein attraktives (Zusatz-)Geschäft unter anderem für Unternehmen, die ohnehin Artikel herstellen oder vertreiben, die theoretisch bedruckbar sind – zum Beispiel Textilien wie T-Shirts oder Hoodies. Mit relativ wenig Aufwand wird durch die Bedruckung aus einem soliden Basic-Teil ein individueller Eyecatcher, für den Kunden mehr zu zahlen bereit sind. Auch für Kreative ist es eine Möglichkeit, sich im Print-on-Demand-Business zu engagieren. Werden Produkte mit den eigenen Artworks bestellt und bedruckt, ist das ein tolles Kompliment für die geleistete Arbeit und eine gute Möglichkeit, die eigene Bekanntheit zu steigern.

Aufgrund der Margenstärke kommt Print-on-Demand aber auch für all diejenigen in Betracht, die wissen, dass sie den Weg in die Selbstständigkeit gehen wollen, aber noch auf der Suche nach einem profitablen Geschäftsmodell sind.

Margenstark durch geringe Produktions- und Lagerungskosten

Ein unbedrucktes T-Shirt etwa lässt sich für unter zwei Euro im Großhandel kaufen und kann für zwei bis drei Euro veredelt werden. Verkauft werden kann das Teil aufgrund seines individuellen Designs dann aber für knapp 20 Euro. Dabei müssen in der Regel kaum Lagerkapazitäten vorgehalten werden, was die Kosten niedrig hält. Auch das Risiko, am Markt vorbei zu produzieren, wird umgangen. Ganz im Gegenteil: Die Gestaltung der Produkte ist maximal flexibel, weshalb das Angebot fix an sich verändernde Trends angepasst werden kann.

So lässt sich noch mehr rausholen

Jeder Schritt, der im Produktionsprozess eingespart werden kann, erhöht die Effizienz. Mit den Maschinen von Kornit entfällt etwa die gesonderte Vorbehandlung von Textilien. Der Benutzer muss sich keine Gedanken machen, wie viele Textilien vorbehandelt werden müssen und wie lange diese dann haltbar sind. Das Textil wird aus dem Karton oder aus dem Regal genommen und auf den Drucktisch aufgezogen. Danach fährt es in die Maschine, wird vorbehandelt und dank Kornits patentiertem Nass-in-Nass-Verfahren direkt bedruckt.

Du willst mehr über den Einstieg in das E-Commerce-Geschäft mit (textilen) Printprodukten erfahren?

Jetzt informieren

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung