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Produktivitäts-Boost für Freelancer: 15 Apps und Tools, die Zeit sparen

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Deadlines und Erinnerungen mit To-do-Apps organisieren

Wer an mehreren Projekten gleichzeitig arbeitet, kann schon mal die ein oder andere Deadline oder einen Milestone verpassen. Das macht nicht nur einen schlechten Eindruck beim Kunden, sondern sorgt auch für zusätzlichen Stress. Eigentlich sollten termingerechte Leistungslieferungen eine Selbstverständlichkeit sein. Eine Möglichkeit, alle Milestones und Deadlines stets auf dem Zettel zu haben, besteht neben Projektmanagement-Lösungen in der Nutzung von To-do-Apps. Je nach Anwendung lassen sich alle relevanten Termine eines Projekts gruppieren, so dass die eigene To-do-Liste nicht zu einem unübersichtlichen Wust von Terminen wird. Eine ausführliche Empfehlungsliste, inklusive der folgenden Apps, findet ihr in unserem Artikel „To-do-Tools im Test: 11 Apps, um Aufgaben zu verwalten – und zu erledigen”.

Things

Things ist sowohl optisch als auch technisch eine gelungene To-do-App, die für Mac, iPhone und iPad erhältlich ist. Die unterschiedlichen Versionen synchronisieren sich über Gerätegrenzen hinweg mittels eines hauseigenen Cloud-Dienstes. Zu den Stärken von Things gehört das Tagging-System, das selbst Sub-Tags unterstützt. Auch wenn Things in Sachen Nutzerfreundlichkeit, Ästhetik und Funktionalität eine klare Empfehlung ist, gehört die Lösung nicht zu den kostengünstigen Vertretern unter den To-do-Apps. Wer alle drei Versionen nutzen will, muss insgesamt rund 80 Euro berappen. Die Mac-App kostet rund 50 Euro, die iPad-App rund 20 Euro und die Version für iPhones kostet rund zehn Euro.

Wunderlist

Einer der größten Vorteile von Wunderlist ergibt sich aus der Tatsache, dass die Basis-Version kostenlos ist. Die App selbst ist gut durchdacht und hübsch gestaltet. Da es sich um eine Cloud-Lösung handelt, lassen sich angelegte Aufgaben und Listen auch online abrufen. Zusätzlich stehen diverse Browser-Erweiterungen für beispielsweise Safari, Chrome und Firefox zur Verfügung. In Sachen Funktionsumfang gehört Wunderlist zu den schlankeren Tools, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Unter anderem führt das dazu, dass sich die App einfach und flüssig nutzen lässt – ein Umstand, der auch vom Design unterstützt wird. Der Nutzer kann Listen anlegen und diese sogar in Ordnern gruppieren. Deadlines lassen sich auch mittels natürlicher Spracheingabe einzelnen Tasks zuweisen, und diverse Filter-Möglichkeiten verbessern die Übersicht bei umfangreichen Listen. Für rund 4,50 Euro monatlich kann man die Pro-Version nutzen, die Beschränkungen in Bezug auf Datei-Größe, Teilaufgaben und andere Aspekte aufhebt.

OmniFocus 2

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To-do-Apps wie OmniFocus 2 lassen sich projektbasiert auch für die Organisation von Deadlines und Milestones nutzen. (Screenshot: Omni)

Der Klassiker unter den To-do-Apps hört auf den Namen OmniFocus – zumindest, wenn man sich im Apple-Universum bewegt. Als Platzhirsch bringt der Task-Manager alles an Funktionen mit, was sich der Nutzer wünscht. Damit ist die App allerdings unter Umständen für den ein oder anderen Anwender zu überladen. Sehr nützlich erweisen sich die vielfältigen Filter- und Sortierungsmöglichkeiten. Ebenfalls zu begrüßen ist die Unterstützung von Projekten, die sich entweder als Sequenz (Task 1 muss vor Task 2 erledigt werden) oder parallel anlegen lassen. Dieses und weitere Features machen die App zu einer guten Lösung, um Milestones und Deadlines projektbasiert im Blick zu behalten. Preislich liegt OmniFocus ungefähr gleichauf mit Things. Die Mac-Version kostet ebenso wie die iOS-Version rund 80 Euro.

Produktivität und Fokus

Wer viel am Rechner arbeitet, kennt das: dauern ploppt irgendwo ein Hinweis auf, der um die Aufmerksameit buhlt. Egal ob ein neuer Kommentar auf Facebook eintrudelt, der Kunde via Skype Fragen im Sekundentakt stellt, eine neue Mail im Postfach landet oder der Feedreader Alarm schlägt, weil ein neuer und interessanter Artikel veröffentlicht wurde – das alles macht ein fokussiertes Arbeiten sehr schwer. Diverse Apps helfen Freiberuflern dabei, den Kopf frei zu behalten und konzentriert arbeiten zu können. Wer also nicht genug Selbstdisziplin aufbringen kann, braucht einen digitalen Helfer, der für den nötigen Fokus sorgt. Drei Vertreter dieser Kategorie stellen wir euch im Folgenden vor – weitere findet ihr im Artikel „Fokus und Produktivität: Diese 15 Tools schützen dich vor Ablenkung”.

Freedom

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Offline zu arbeiten, kann der Produktivität zu einem ordentlichen Boost verhelfen. Mit der App Freedom verordnet man sich Offline-Phasen. (Screenshot: Freedom)

Wer einzelne Webseiten oder ganze Anwendungen für eine bestimmte Zeit blockieren will, um ablenkungsfrei arbeiten zu können, sollte sich Freedom ansehen. Die Anwendung ist für Windows, Mac, iPhone und iPad zu haben und ermöglicht euch sogar, ein Zeitfenster zu definieren, in dem ihr komplett offline arbeiten wollt. Alle vom Nutzer eingestellten Einschränkungen lassen sich vor Ablauf der festgelegten Zeit lediglich durch einen Neustart deaktivieren. Die App kann kostenlos getestet werden und schlägt dann mit rund sieben US-Dollar monatlich zu Buche.

Pomodoro Time

Bei Pomodoro Time handelt es sich im einen Timer für fokussiertes Arbeiten. Die Idee ist recht simpel, denn ihr könnt vor dem Start des Timers festlegen, wie lang eure Arbeits-Intervalle und die darauf folgenden Pausen sein sollen. Die Lösung ist gratis im Mac-Appstore verfügbar.

RescueTime

Wer sich gar nicht so sicher ist, ob er seine Arbeitsgewohnheiten richtig einschätzt, könnte sich für RescueTime interessieren. Mit Hilfe dieser Lösung könnt ihr erfassen, wie viel Zeit ihr eigentlich mit was genau verbringt. Das geht bei der Nutzung sozialer Medien los, erstreckt sich über die Zeit, die man mit seinen Mails verbringt, und sogar die Dauer, die man in Meetings verbringt, lässt sich erfassen. Wer das eine Zeit lang durchhält, bekommt wertvolle Erkenntnisse bezüglich seiner Gewohnheiten. Auf Basis dieser Erkenntnisse lässt sich dann der Arbeitstag optimieren. Außerdem ermöglicht RescueTime das Blockieren von bestimmten Anwendungen und Webseiten, sobald ein vorher definiertes Zeitfenster überschritten wird. Der Dienst ist in einer leicht beschnittenen Version kostenlos nutzbar – alle Funktionen gibt es für rund zehn US-Dollar im Monat.

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Dein t3n-Team

8 Kommentare
kassandra

Der Screenshot zu OnTheJob sieht aber irgendwie eher nach Rescue Time aus.. oder?

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Gisela
Gisela

Ich nutze http://www.bexio.com und bin sehr zufrieden

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Joern

Hier auch noch ein paar praktische und vor allen Dingen kostenlose Produktivitätstools: http://zeitmanagement360.de/zeitmanagement-tools-produktivitaetsprogramme

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Riccabona.eSolutions
Riccabona.eSolutions

open3A sieht vielversprechend aus.
Bei der Zeiterfassung fehlt Kimai: http://www.kimai.org/
Echt gutes Tool!

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Doreen
Doreen

Wer nach einer webbasierten Software für die Erstellung von Rechnungen und weiteren buchhalterischen Dokumenten sucht, der sollte mal bei uns von Billomat (http://www.billomat.com) vorbei schauen. Seit April gibt es Billomat auch als App für iOS und Android. Rechnungsstellung geht jetzt also auch bequem von unterwegs!

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Jonas_w
Jonas_w

Gute Liste. Zusätzlich nutze ich Trello zum organisieren von Kundenprojekten. Für Rechnungen und Angebote kann ich Paymash empfehlen -> https://www.paymash.com/de/rechnungen-angebote/ weil man Angebote erstellen, versenden, tracken und online akzeptieren kann.

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bergmannc
bergmannc

In der Liste fehlt definitiv TouchCompany. Damit erstelle ich meine Rechnungen, mache meine Kassenbuchführung und kann aus den Berichten meine Umsatzsteuervoranmeldung machen. Habe einiges probiert – aber das deutsche Umsatzsteuerrecht ist dann doch etwas speziell. Das schaffen die meisten Apps nicht.

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