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Programmieren ohne Bildschirm: Mochi ist ein Lernspiel für Kindergartenkinder

Mochi in Aktion. (Screenshot: t3n.de)

Das Spiel „Mochi“ bringt Kindern ab drei Jahren grundlegende Programmierkenntnisse bei. Dabei hat es nicht einmal einen Bildschirm.

Diese Kickstarter-Kampagne macht einen sympathischen Eindruck. Mit dem Spiel „Mochi“ lernen Kindergartenkinder grundlegende Konzepte des Programmierens, vor allem aber erwerben sie die Fähigkeit zu abstraktem Denken.

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Mochi selbst ist ein kleiner Stoff-Teddy, der im Spiel viele Abenteuer erleben kann. Dabei liegen die Abenteuer als Geschichten in schön gezeichneten Vorlesebüchern vor. Zu jeder Geschichte gehört eine Spielmatte. Auf dieser Spielmatte sollen die Kinder nun Mochis Abenteuer nachspielen.

Dabei bewegt sich der Bär am liebsten fahrend fort. Dafür nutzt er ein kleines, programmierbares Fahrzeug. Dieser sogenannte Robot aus Holz kann mit mitgelieferten Dekomaterialien, aber auch mit bereits vorhandenen Lego-Bausteinen so umgebaut werden, dass er optisch bestmöglich zum jeweiligen Abenteuer passt.

Kinder programmieren den Ablauf der Geschichte mit Codeblöcken nach

Nun wird der kleine Robot nicht einfach mit der Hand über die Matte geschoben. Vielmehr kommt das Spiel mit einer Programmiertafel und entsprechenden Funktionsblöcken. Die Funktionsblöcke müssen so in die Programmiertafel eingelegt werden, dass sich Mochi mit seinem Robot so fortbewegt und agiert, wie es die Geschichte vorgibt. Natürlich können Kids auch freie Abläufe programmieren, aber zum Lernen ist das Arbeiten nach Vorlage besser geeignet.

Glauben die Kids, das Abenteuer korrekt nachprogrammiert zu haben, reicht ein Druck auf den Go-Knopf in der Mitte der Programmiertafel und Mochi setzt sich mit seinem Robot in Bewegung. Nun wird sich zeigen, ob der Programmablauf richtig gecodet war. Wenn nicht, geht es ans Debuggen ;-)

Kindgerechte Inhalte sorgen für Motivation

Die zwölf Abenteuer beschäftigen sich mit grundlegenden Inhalten, die Kinder diesen Alters zu diesem Zeitpunkt typischerweise lernen. Insbesondere Zahlen und Buchstaben, aber auch Planeten, Tiere und die Zeit dürften für Interesse sorgen.

Die Idee zum Spiel entstand aus der Überlegung, wie Eltern den Spagat zwischen zeitgemäßer Wissensvermittlung und dem Verzicht auf Bildschirmgeräte im Kindesalter schaffen können. Mit Mochi lernen die Kinder zukunftsrelevante Skills, kommen dabei aber noch nicht mit Bildschirmgeräten in Berührung.

Nicht ganz billig, aber bis Weihnachten da

Mochi ist nicht ganz billig. Das Spiel kostet mindestens 179 US-Dollar in der günstigsten Ausführung, beziehungsweise 259 Dollar in der ersten empfehlenswerten Variante mit den sechs wichtigsten Abenteuern. Das volle Paket mit allen zwölf Geschichten liegt bei 349 Dollar. Erwähnenswert ist sicherlich noch, dass das Spiel vollständig in englischer Sprache gehalten ist.

Die Macher versprechen eine Lieferung rechtzeitig zu Weihnachten 2019. Hier findet ihr die Kickstarter-Kampagne.

Passend dazu: Mit diesen Games lernst du Programmieren wie im (Kinder-)Spiel

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Ein Kommentar
Mathias

Auf der einen Seite sehr cool und es bringt ein paar Basics auf plastische Weise sehr anschaulich näher.
Auf der anderen Seite sollten klassische Beschäftigungen wie Malen, Zeichnen und Singen nicht in den Hintergrund treten…

Antworten

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