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Programmierer werden von Unternehmen dringender gesucht als Kapital

(Bild: Shutterstock / Africa Studio)

Einer aktuellen Umfrage zufolge sorgen sich Unternehmen mehr darum, wie sie talentierte Entwickler anwerben können, als um die Kapitalbeschaffung.

Obwohl Firmen im Schnitt jedes Jahr mehr Entwickler einstellen, sorgen sich viele Manager darum, wie weiterhin talentierte Entwickler an ihr Unternehmen gebunden werden können. Tatsächlich ist der Zugang zu Software-Entwicklern für viele Manager aus der obersten Führungsebene ein größeres Wachstumshindernis als die Kapitalbeschaffung. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Marktforschungsinstitut Harris Poll im Auftrag des Payment-Dienstleisters Stripe durchgeführt hat.

Aber nicht nur die Anzahl an Entwicklern ist ein Problem, sondern auch die Arbeitsverteilung. Laut der Umfrage verbringen Entwickler wöchentlich 17 Stunden mit Wartungsproblemen. 52 Prozent der befragten Entwickler sehen daher auch die Wartung von Altsystemen als größtes Hindernis für ihre Produktivität an. Fast zwei Drittel der befragten Entwickler monieren die Priorisierung von Projekten und Aufgaben durch die Unternehmensführung.

Sich verändernde Prioritäten verringern auch die Motivation von Entwicklern, wenn sie dazu führen, dass sie unnötigen Code schreiben oder anderweitig ihre Zeit verschwenden. Ebenso viele Entwickler, 79 Prozent der Befragten, gaben an, dass ihre Motivation leide, wenn sie nicht genug Zeit bekämen, schlechte Codequalität zu verbessern.

KI, IoT, APIs: Manager und Entwickler bewerten Zukunftstechnologien unterschiedlich

Während unter den befragten Entwicklern nur 28 Prozent angaben, dass von den aktuellen Technologietrends die künstliche Intelligenz schon heute den größten Einfluss auf ihre Firma habe, stimmten unter den Managern sogar 34 Prozent dieser These zu. Beim Internet der Dinge gibt es mit 25 Prozent auf Entwicklerseite und 28 Prozent auf Führungsebene eine ähnliche Diskrepanz. Genau umgekehrt sieht es bei API-basierten Diensten aus. Während 22 Prozent der Entwickler diesen Trend als enorm wichtig einstufen, tun das auf Führungsebene nur 15 Prozent.

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