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Entwicklung & Design

Gooseberry: Open-Source-Animationsfilm setzt auf Entwickler und Designer aus der Crowd

Project Gooseberry. (Bild: Blender Institute)

Das Blender Institut will mit „Project Gooseberry“ einen Open-Source-Animationsfilm produzieren. Unterstützung sucht das Team dabei bei der Crowd.

Project Gooseberry: Blender arbeitet an animiertem Spielfilm. (Bild: Blender Institute)
Project Gooseberry: Blender arbeitet an animiertem Spielfilm. (Bild: Blender Institute)

Project Gooseberry: Ein Schaf auf der suche nach einem interessanteren Leben

Die Stiftung hinter der quelloffenen 3D-Grafiksoftware Blender hat seit 2006 bereits vier animierte Kurzfilme mit Unterstützung der Community produziert. Für ihren nächsten Streich will das Blender-Team aber noch weiter gehen und hat ihren ersten Animationsfilm in Spielfilmlänge angekündigt. In dem Film soll es um das Schaf Michel gehen, das sich nach einem interessanteren Leben sehnt. Das Blender Institute verspricht unter dem Arbeitstitel „Project Gooseberry“ eine lustige, absurde und abenteuerliche Liebesgeschichte zu entwickeln. Regie soll der Franzose Mathieu Auvray führen. Ein erster Trailer findet sich weiter unten in diesem Artikel.

Die eigentliche Arbeit an dem Film soll von zwölf unabhängigen Studios auf der ganzen Welt übernommen werden. Wie bei den bisherigen Kurzfilmen soll am Ende des Projekts nicht nur ein fertiger Film stehen, sondern auch die Blender-Software soll im Rahmen des Projekts verbessert werden. So sollen Funktionen entwickelt werden, welche die kreativen Teams tatsächlich zur Erstellung des Films benötigen. Was „Project Gooseberry“ jetzt allerdings noch fehlt ist das notwendige Kapital. Blender benötigt nach eigenen Angaben mindestens 3,5 Millionen Euro, um den Film zu produzieren. Über Fördermittel und Sponsoren konnten bereits 1,6 Millionen Euro eingesammelt werden. Die restlichen 1,9 Millionen Euro soll eine Crowdfunding-Kampagne einbringen.

Project Gooseberry: Unterstützer sollen an der Entstehung des Films beteiligt werden

Blender sieht zwei Möglichkeiten vor, sich finanziell zu beteiligen. Die erste Möglichkeit ist eine Spende. Für einen Betrag in Höhe von 20 Euro bekommt man die Möglichkeit, den Film sehr früh online anzuschauen und herunterzuladen. Ab 175 Euro wird der Name des Spenders im Abspann gezeigt. Spannender hingegen soll eine Mitgliedschaft in der sogenannten Blender Cloud sein. Für 45 Euro bekommen Fans drei Monate lang Zugriff auf die Daten der früheren Filme des Blender Institutes und auf Trainingsvideos. Außerdem soll das Filmteam die Plattform zur Zusammenarbeit nutzen und auch alle anderen Nutzer sollen sich dort in den Prozess einbringen können.

Nach Ablauf der drei Monate besteht die Möglichkeit, für 15 weitere Monate bis zu Beendigung des Films, für einen Betrag von zehn Euro pro Monat das Abo zu verlängern. Wer die gesamten 18 Monate dabei bleibt, wird ebenfalls im Abspann des Films namentlich erwähnt. Wer sich eingehender über das Projekt informieren möchte, kann das auf der Project-Gooseberry-Webseite tun. Spenden, beziehungsweise ein Abo für die Blender Cloud abschließen, kann man hier. Nach Fertigstellung des Films soll er in einem dreimonatigen Zeitfenster kommerziell ausgewertet werden. Danach wird der Film unter einer freien Lizenz im Internet veröffentlicht.

via news.ycombinator.com

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