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Project Ripley: Facebook soll an TV-Set-Top-Box mit Kamera arbeiten

Die Facebook-Speaker könnten schon bald ein Geschwisterchen bekommen. (Foto: Facebook)

Facebook arbeitet Medienberichten zufolge an einer TV-Set-Top-Box mit Kamera. Das Gerät soll Videochats ermöglichen sowie Inhalte von Facebooks Youtube-Konkurrenten Watch streamen.

In der vergangenen Woche hat Facebook mit Portal und Portal Plus zwei eigene Smartspeaker mit integriertem Bildschirm und Sprachsteuerung via Alexa präsentiert. Doch der Einstieg in den Markt für smarte Lautsprecher könnte nur der Anfang einer Produktoffensive des sozialen Netzwerks sein.

Wie das Newsportal Cheddar unter Berufung auf Firmeninsider berichtet, soll Facebook an einer TV-Set-Top-Box mit integrierter Kamera arbeiten. Mit diesem Gerät könnten Videochats geführt und am Fernsehbildschirm angezeigt werden. Auch das Streamen von Inhalten von Facebooks Youtube-Konkurrenten Watch wäre dann auf dem TV-Gerät möglich.

Facebook: Set-Top-Box könnte günstiger sein als Portal und Portal Plus

Das intern unter dem Codenamen Ripley laufende Gerät könnte durch den Verzicht auf ein eigenes Display günstiger angeboten werden als Portal und Portal Plus, die 199 beziehungsweise 349 US-Dollar kosten. Außerdem könnte Facebook mit der TV-Set-Top-Box in Konkurrenz zu anderen Anbietern wie Apple, Roku oder Amazon treten. Watch ist bei den Portal-Geräten schon integriert. Weitere Streamingdienste sollen langfristig dazukommen.

Ripley soll den Berichten zufolge auf die gleiche Basistechnologie setzen wie die Portal-Smartspeaker. Dort sorgt etwa eine künstliche Intelligenz dafür, dass die Kamera dem Nutzer während eines Videochats folgt, wenn dieser aus dem Bild geht.

Facebooks großer Smart-Speaker: Portal Plus in Bildern
(Foto: Facebook)

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Die wahrscheinlich hinter Project Ripley steckende Set-Top-Box soll im Frühjahr 2019 angekündigt werden, wie ein mit dem Projekt vertrauter Insider gegenüber Cheddar sagte. Dieser Termin könnte sich aber auch noch ändern, noch sei die Entwicklung des Geräts nicht abgeschlossen. Auch Portal sollte schon im Frühjahr 2018 präsentiert werden. Die Vorstellung war wegen des Cambridge-Analytica-Skandals aber verschoben worden.

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