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ProSiebenSat1 soll vor Einstieg bei Ex-Löwen Jochen Schweizer stehen

(Bild: Bernd-Michael Maurer)

Der Medienkonzern ProSiebenSat1 soll einem Medienbericht zufolge den Einstieg bei dem Erlebnisgutscheinanbieter Jochen Schweizer planen. Bestätigt wurde das aber noch nicht.

Jochen Schweizer angeblich in Verkaufsverhandlungen

Jochen Schweizer, Einem aktuellen Bericht des Manager-Magazins zufolge soll der Münchener Medienkonzern ProSiebenSat1 Interesse an der Übernahme der Eventfirma haben. Es würden schon Gespräche über eine Übernahme des größten deutschen Anbieters von Erlebnisgutscheinen geführt, heißt es in dem Bericht.

Jochen Schweizer (Mitte) in „Die Höhle der Löwen“: Das Digitalgeschäft des Gutscheinanbieters soll zum Verkauf stehen. (Foto: Vox)

Das Manager-Magazin beruft sich dabei auf Unternehmens- und Finanzkreise. Eine Stellungnahme gab es dazu bisher aber weder von ProSiebenSat.1 noch von Jochen Schweizer. Ein Sprecher des Erlebnisgutscheinanbieters bestätigte immerhin, dass Jochen Schweizer vor einigen Wochen einen Verkaufsprozess gestartet habe, bei dem die internationale Übernahmeberatung GCA Altium mandatiert sei. Dabei gehe es darum, einen Partner aufzunehmen, um „den Digitalbereich der Gruppe zu internationalisieren und weitere strategische Akquisitionen zu tätigen“, zitiert das Manager-Magazin den Schweizer-Sprecher.

Zur Debatte steht das Digitalgeschäft von Jochen Schweizer

Ein möglicher Verkauf würde also nur das Digitalgeschäft, nicht aber die Erlebnisanlagen wie die Jochen-Schweizer-Arena bei München betreffen. Mit einem Einstieg von ProSiebenSat1 könnte der Markt für Erlebnisgutscheine konsolidiert werden, die Sendergruppe hatte im Jahr 2013 mit Mydays den zweitgrößten Anbieter gekauft.

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Ob es zu einem Verkauf kommt, steht aber nicht fest. Das hängt wohl auch davon ab, wie die – bei Gutscheinfirmen üblicherweise etwas ungewöhnliche – Bilanzstruktur des Unternehmens bewertet wird. Mit Ende 2015 hatte Jochen Schweizer laut dem im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschluss Gutscheinverpflichtungen über 107 Millionen Euro. In der Kasse befanden sich laut Manager-Magazin aber nur 9,5 Millionen Euro. Schweizer betont aber, dass das Unternehmen nach dem Bilanzstandard IFRS vor Zinsen und Steuern seit Jahren positive Ergebnisse erziele.

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