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Pro-Sieben-Sat1: Wachstum vor allem beim E-Commerce

Etraveli und Verivox treiben das Wachstum beim Medienkonzern Pro-Sieben-Sat1. (Foto: dpa)

Pro-Sieben-Sat1 hat seine aktuellen Geschäftszahlen vorgelegt. Dass es dem TV-Konzern so gut geht, liegt aber vor allem an Geschäftsfeldern fernab des Fernsehmarktes.

Der TV-Konzern wächst und steigert seinen Konzernumsatz auf 3,8 Milliarden Euro, das sind 17 Prozent mehr als 2015 (damals 3,3 Milliarden Euro). Das Ebitda klettert um zehn  Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Als bereinigtes Konzernergebnis bleiben 513 Millionen, ebenfalls zehn Prozent mehr.

Digital Ventures und E-Commerce boomen

Hinter diesen Zahlen steht vor allem eines: Ein Wandel vom Fernsehanbieter hin zu E-Commerce und Digitalwirtschaft. Denn das größte Wachstum lieferten die Portale Verivox und der ehemals schwedische Reiseanbieter Etraveli, die beide zum Unternehmenssegment Digital Ventures & Commerce gehören. Die externen Umsätze stiegen hier 2016 deutlich auf 768 Millionen Euro (Vorjahr: 465 Millionen Euro). Dies entspricht einem Plus von 65 Prozent. Akquisitionen haben das Commerce-Portfolio ergänzt, wobei 2016 das Online-Flugreiseportal Etraveli und das Preisvergleichsportal Verivox die größten Wachstumsbeiträge lieferten.

Pro-Sieben-Sat1-Chef Thomas Ebeling will bis 2018 vor allem im Digitalgeschäft weiter wachsen. (Foto: Pro-Sieben-Sat1)

Insgesamt erwirtschaftet der Konzern damit 47 Prozent seines Umsatzes außerhalb des TV-Geschäfts, bis 2018 sollen es mehr als die Hälfte sein. Immerhin: Auch das deutsche TV-Geschäft wächst leicht und legt um drei Prozent zu.

Pro-Sieben-Sat1: Weniger Kuschelsender, mehr Tarifvergleich

Der Vorstandsvorsitzende Thomas Ebeling kündigte an, man wolle auch in Zukunft an der Kombination aus Fernsehen, eigenproduziertem Content, digitalem Entertainment sowie Commerce festhalten. Für 2017 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum, das nach den Worten eines Unternehmenssprechers mindestens im hohen einstelligen Bereich liegen soll. 2018 strebt Pro-Sieben-Sat1 einen Konzernumsatz von 4,5 Milliarden Euro an, optimistische 1,7 Milliarden Euro sollen dabei aus dem Digitalgeschäft kommen.

Dabei ist der Konzern weiterhin offen für Zukäufe, nachdem im letzten November das Eigenkapital durch die Ausgabe neuer Aktien um gut eine halbe Milliarde Euro erhöht wurde. Der Konzern fokussiert sich insbesondere auf Firmen, die das Portfolio synergetisch ergänzen. Derzeit prüfe man verschiedene strategische Optionen für das Commerce-Vertical Online Travel.

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