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Extrem schick: Prospero erleichtert Designern das Erstellen von Angeboten

(Bild: Prospero)

Angebote schreiben gehört zur täglichen Arbeit eines Designers. Leider sind viele Unterlagen auch optisch ein Graus. Ein neuer Online-Dienst will das ändern.

Wer als Designer einen neuen Kunden gewinnen will, muss in der Regel zunächst ein detailliertes Angebot vorlegen. Die auch unter der Bezeichnung „Proposal“ geläufigen Unterlagen enthalten unter anderem eine Auflistung der Fähigkeiten des Kreativschaffenden, die von ihm erdachte Projektstrategie, Ziele und Meilensteine sowie eine genaue Aufstellung der Kosten für das Projekt. Stimmt der Kunde mit den Bedingungen überein, kommt es zu einer Zusammenarbeit.

Leider erzielen viele von Designern geschriebene Angebote nicht die erhoffte Wirkung. „Die meisten Proposals sind viel zu ausführlich und mit nichtssagenden Inhalten gefüllt“, schrieb etwa Ilise Benun vom bekannten Design-Magazin HOW schon in einem Beitrag aus dem Jahr 2009. Mit Prospero soll das der Vergangenheit angehören. Das neue Online-Tool hat es sich zur Aufgabe gemacht, die individuelle Angebotserstellung zu vereinfachen und auch optisch zu überzeugen.

Prospero erstellt schicke Angebote

Nach der kostenlosen Registrierung können sich Nutzer bei Prospero ein individuelles Angebot erstellen. Zunächst legt man im Stil eines Baukastens die wichtigsten Komponenten fest, etwa wie der Kunde heißt, um was für ein Projekt es sich handelt und welche Fertigkeiten den Nutzer auszeichnen. Anschließend lassen sich die vom Kunden gewünschten Komponenten definieren, die für das Projekt erforderlich sind. Praktisch: Prospero liefert bereits zahlreiche Vorschläge mit, sodass sich noch Möglichkeiten für eine optimierte Preisgestaltung ergeben. Zu guter Letzt müssen dann nur noch die gewünschten Zeiträume für die Meilensteine festgelegt werden.

So sieht die Benutzeroberfläche von Prospero aus. (Screenshot: t3n)

Nach Eingabe der Inhalte gelangen Nutzer schließlich auf eine Vorschauseite zum Angebot. Hier lassen sich nun optische Anpassungen vornehmen. So kann das Angebot zum Beispiel um ein eigenes Logo, ein Hintergrundbild oder eine beliebige Farbe ergänzt werden. Eine Änderung von Schriftart und -farbe war in unserem ersten Test leider nicht möglich. Dafür lässt sich das fertige Angebot sofort per E-Mail an den Kunden verschicken. Statt einem üblichen PDF erhält der Kunde dann einen Link zur generierten Angebotsseite und kann digital unterschreiben.

Was Prospero kostet

Prospero ist für Kreativschaffende grundsätzlich kostenlos und kann uneingeschränkt genutzt werden. Kommt es nach der Erstellung eines Angebots zur Unterschrift, werden pauschal 20 US-Dollar Provision fällig. Eine Summe, die gerade bei mittleren bis großen Projekten zu verkraften sein dürfte. Zwar könnte der Funktionsumfang von Prospero durchaus noch größer sein und sicher gibt es Möglichkeiten, noch aufwendigere Angebote zu erstellen. Auch eine deutsche Sprachausgabe wäre wünschenswert. Wer jedoch schnell ein inhaltlich und auch optisch anspruchsvolles Angebot schreiben will, ist mit Prospero gut bedient.

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