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Protocow: Geld verdienen mit dem eigenen 3D-Drucker

(Foto: Creative Tools / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Das niederländische Unternehmen Protocow bietet privaten Besitzern von 3D-Druckern die Möglichkeit, mit Auftragsarbeiten Geld zu verdienen. Dafür muss diese nur auf der eigenen Website ein iFrame einbinden.

Viele Privatpersonen mit 3D-Druckern wird es in Deutschland vermutlich nicht geben. Doch den wenigen, die Besitzer eines solchen Gerätes sind, bietet Protocow nun die Möglichkeit eines interessanten Nebenverdienstes mit Hilfe des sogenannten „STL harvester“. Um den „STL harvester“ von Protocow zu nutzen, muss lediglich ein iFrame in die eigene Website eingebunden werden. Anschließend können bereits die ersten Aufträge angenommen werden.

Ein Traum wird wahr: Nebenher Geld verdienen mit dem eigenen 3D-Drucker

Wenn ein Nutzer einen 3D-Druck bei euch durchführen möchte, dann muss er die Datei mit den 3D-Daten im stl-Format auf eurer Website hochladen. Anschließend bekommt der potenzielle Kunde ein Angebot auf Basis des eingestellten Preises pro Kubikzentimeter und eines Grundbetrags. Der Preis pro Kubikzentimeter lässt sich für jede verschiedene Drucktechnik einzeln einstellen und verändern.

Protocow bietet vier verschiedene Tarife für 3D-Drucker-Besitzer an. (Screenshot: Protocow)
Protocow bietet vier verschiedene Tarife für 3D-Drucker-Besitzer an. (Screenshot: Protocow)

Wenn der Kunde das Angebot angenommen hat, werden die Druckdaten an den 3D-Drucker versandt. Gezahlt wird über einen Online-Anbieter der PayPal, Kreditkarte und iDEAL akzeptiert. Es gibt auch die Möglichkeit, auf Rechnung zu bezahlen. Protocow bietet vier Abo-Modelle. Das Starter-Paket ist kostenlos und hat 100 Uploads inklusive, pro Bestellung fällt eine Provision von zehn Prozent an. Bei dem Basic-Tarif für monatlich 50 Euro gibt es 200 Uploads und eine Provision von 3,5 Prozent. Ab dem Pro-Tarif für 150 Euo pro Monat ist die Upload-Anzahl unbegrenzt.

via www.golem.de

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3 Reaktionen
Verwertungskosten beachten

Die Verwertungsgesellschaften interessiert das vermutlich auch.
Ich hätte gerne öffentliche Drucker für 2D und 3D wo man per Handy, Stick, SD-Karte z.b. die Steuer-Erklärung drucken kann. Stattdessen muss man 1-2 man pro Jahr den Drucker entstauben und ein paar Zettel ausdrucken unterschreiben und wegschicken.

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Verwertungskosten beachten

3D-Drucker und Papierdrucker in Einkaufszentren mit Handies oder Sticks oder SD-Karten drucken lassen ist keine neue Idee.
Wie viel wollen die Verwertungs-Gesellschaften ?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-verbietet-oeffentliche-CD-Muenz-Kopierautomaten-71657.html
http://www.heise.de/ct/artikel/Der-Urheber-hat-immer-Recht-287886.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hausfrauen-die-neuen-Computerpiraten-26901.html
und natürlich
t3n.de/news/abmahnung-geek-nerd-sheldon-cooper-barney-stinson-walter-white-516681/

Es sollte klar sein, das Leute sich dann Simpsons, Mini-Ferraris u.ä. in exakter Abmessung für die Tür (2D) oder Gardine (2D) oder im Schrankregal (3D) drucken oder als Gartenzwerg-Ersatz (3D).
Copyright als "Right to Copy" würde dann die automatische Bezahlung des wahren Urhebers regeln statt Verbote durchzusetzen. Der arme Künstler soll ja nicht verhungern oder im Dschungel landen oder der Gemeinschaft auf der Tasche liegen.
Die Firmen bedienen ja viele Märkte nicht und Poster versenden ist Sperrgut und das Porto kostet mehr als das Poster.
Wenn ich Ikea wäre, würde ich sogar eine Site anbieten wo coole Addons und Pimpings und Addon-Teile von und für Ikeamöbel als 3D-Teile zu haben sind. Und natürlich Ersatzteile. Versand und Lagerung spart man sich und der Kunde ist zufrieden. Und speziell Plastikteile brechen schon mal.

Weiss jemand wie gut diese Dienste für Papier-Druckereien funktionieren ? Da kann man auch Angebote einholen wie es hier beschrieben ist und im Prinzip sind überall Druckereien wenn man mal mit offenen Augen durch die Gegend fährt.

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filamentworld

Klingt spannend...
Jedoch habe ich auf der Seite von Protocow nichts darüber gefunden, wie denn die Qualität des Drucks festgelegt wird. Denn je nach FDM-Drucker kann der Kunde mit komplett unterschiedlichen Qualitätsergebnissen rechnen.
Das Konzept werde ich auf jeden Fall im Auge behalten!

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