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Google erweitert Knowledge Graph um Informationen zu Nachrichtenquellen

Mit dem Knowledge Panel für Publisher sollen User besser informiert sein. (Foto: Shutterstock / Benny Marty)

Der Kampf gegen Fake-News geht weiter: Google erweitert seine Knowledge Panels, um Nutzern mehr Informationen über Nachrichtenquellen zu bieten.

Die von Google angekündigten Knowledge Panels sollen Nutzern dabei helfen, mehr über ihnen unbekannte Nachrichtenseiten herauszufinden, ohne dabei die Google-Suche verlassen zu müssen. Damit will der Suchmaschinenriese gegen Fehlinformationen und Fake-News vorgehen.

Der Knowledge Graph für Publisher zeigt eine Übersicht an Themen, die von der Nachrichtenseite üblicherweise abgedeckt werden, wichtige Auszeichnungen sowie Meldungen des Herausgebers, die von Dritten geprüft und rezensiert wurden.

Was bedeutet das für Publisher?

Wie Knowledge Graph auch kommt hier ein Algorithmus zum Einsatz, der anhand der Menge und Qualität von verfügbaren Informationen ein Knowledge Panel erstellt und in den Tabs „Writes-About“, „Awards“ und „Reviewed Claims“ anzeigt.

So sieht das neue Knowledge Panel für Publisher aus. (Screenshot: Google)

Die sogenannten Reviewed Claims werden von Herausgebern erstellt, die wiederum andere Herausgeber mit dem Fact-Check-Markup überprüfen und durch den Algorithmus als verbindlich angesehen werden. Wenn ein Publisher meint, die Überprüfung einer Meldung durch einen Dritten sei nicht korrekt, kann er diesen kontaktieren oder über den Feedback-Button melden.

Wie bei den regulären Suchergebnissen wird die Erstellung der Panels von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Google empfiehlt Herausgebern, frische Online-Inhalte mit Bezug zu aktuellen Themen zu veröffentlichen, um die Chancen auf ein Knowledge Panel zu erhöhen. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass diese Panels keinen Einfluss auf das Ranking einer Seite haben.

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