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Digitale Gesellschaft

Publishing-Plattform der Zukunft: Medium 1.0 zeigt, wo die Reise hingeht

Medium im neuen Design. (Screenshot: Medium)

Medium hat einige neue Funktion bekommen und sich selbst die Versionsnummer 1.0 gegeben. Autoren haben mehr Möglichkeiten, ihre Artikel ansprechend zu illustrieren und können ihre Texte jetzt auch exportieren.

Medium 1.0: Das Design wurde leicht überarbeitet und unterstützt jetzt auch Fullscreen-Bilder. (Bild: Medium)
Medium 1.0: Das Design wurde leicht überarbeitet und unterstützt jetzt auch Fullscreen-Bilder. (Bild: Medium)

Medium 1.0 gibt Autoren mehr Möglichkeiten zur Einbindung von Bildern

Schon als Medium im August 2012 gegründet wurde, überzeugte die Publishing-Plattform durch ihr schlichtes, aber schönes Design, bei dem Texte und nicht etwa Menüleisten oder unnötiges Branding im Mittelpunkt stehen. Das Team um die beiden Twittter-Mitbegründer Evan Williams und Biz Stone hat jetzt noch eine Schippe draufgelegt und gibt den Medium-Autoren damit mehr Möglichkeiten, ihre Texte so zu präsentieren, wie sie es sich wünschen.

Die Änderungen beginnen schon beim Artikelbild. Während die Überschrift eines Textes bisher über einem lag, das etwa ein Drittel des Screens verdeckte, ist es jetzt möglich, ein Bild über den gesamten Screen zu strecken. Scrollt man zum eigentlichen Artikel, setzt ein schicker Parallax-Scrolling-Effekt ein, bei dem die Überschrift und der Name des Autors langsam ausgeblendet werden. Solche Vollbild-Images lassen sich auch im Text platzieren. Auch über diese Bilder lassen sich Texte legen, wobei hier beim Runterscrollen das Bild langsam an Schärfe verliert, wodurch der Fokus vom Bild auf den Text gelenkt wird.

Klar, letztlich bleiben die gestalterischen Möglichkeiten im Vergleich zu anderen Plattformen gering, dafür sehen die Beiträge ohne jeglichen Aufwand immer und bei fast jeder Bildschirmgröße gut aus. An dem einfachen und sehr überzeugenden Editor hat sich – abgesehen von den neuen Bildoptionen – nichts geändert. Dafür lassen sich die eigenen Texte jetzt auch als HTML-Datei exportieren. Bei einem kleinen Test haben wir allerdings festgestellt, dass die Bilder allem Anschein nach nicht mit exportiert werden. Trotzdem dürfte die Funktion alle Autoren freuen, die mit ihren Texten nicht auf der Plattform „eingesperrt“ bleiben wollen.

Medium 1.0: Sammlungen können jetzt besser kuratiert werden. (Bild: Medium)
Medium 1.0: Sammlungen können jetzt besser kuratiert werden. (Bild: Medium)

Medium 1.0: Die überarbeiteten Collections sollen Lesern und Autoren zugutekommen

Überarbeitet wurden auch die sogenannten „Collections“. Dabei handelt es sich um Sammlungen verschiedener Texte auf Medium. Diesen kann man folgen, um beispielsweise keinen Text zu einem bestimmten Thema zu verpassen. Bisher gab es für die Kuratoren solcher Listen nur zwei Möglichkeiten, andere an der Pflege einer solchen Sammlung zu beteiligen: Entweder man machte die Liste öffentlich und erlaubte so jedem Nutzer, Beiträge hinzuzufügen oder man erlaubte die Mitarbeit an der Collection nur auf Einladung. Inhalte konnten zwar aus der Liste entfernt werden, das aber erst nachträglich.

Bei Medium 1.0 ändert sich das. Der Ersteller einer Collection kann vorher bestimmen, welche Artikel aufgenommen werden und welche nicht. Wer eigene Texte den Machern von einer oder mehreren Sammlungen vorschlagen will, kann jetzt mit einer speziellen Suche eine passende Sammlung finden. Medium-Gründer Evan Williams glaubt, mit den Neurungen ein mächtiges Ökosystem zu schaffen, das Nutzern dabei hilft, Texte zu entdecken und mit anderen zu teilen. Eine Sammlung von Artikeln, die bereits die neuen Designelemente einsetzen, findet ihr in dieser Medium-Collection.

via www.theverge.com

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2 Reaktionen
Michael Kühnel

Und was steht da drin? Also ich meine das worauf die hier vermutlich anspielen willst …

Bob Sala

Das Design ist erstmal richtig gut... Aber dann liest man irgendwann die AGBs!

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