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Qualcomm stellt Server-CPU mit 48 ARM-Kernen vor

(Grafik: Qualcomm)

Mit dem Centriq 2400 hat Qualcomm den ersten 10-Nanometer-Prozessor für den Server-Bereich vorgestellt. Der Chip verfügt über 48 ARM-Kerne und soll im zweiten Halbjahr 2017 in Produktion gehen.

Centriq 2400: Qualcomm zeigt Server-Prozessor auf ARM-Basis

Mit dem Centriq 2400 hat Qualcomm den ersten ARM-Prozessor für den Server-Bereich vorgestellt, der im Zehn-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Der Chip enthält bis zu 48 Falkor-Kerne. Dabei handelt es sich um ARMv8-kompatible Kerne, die Qualcomm explizit für die Aufgaben im Rechenzentrum entworfen hat. Mit Details zum Server-SoC hält sich Qualcomm noch zurück. Allerdings verspricht das Unternehmen, dass der Centriq 2400 für hohe Performance und Energieeffizienz optimiert sei.

ARM-SoC für den Server-Bereich: Qualcomm will 2017 mit der Serienproduktion des Centriq 2400 beginnen. (Grafik: Qualcomm)

ARM-SoC für den Server-Bereich: Qualcomm will 2017 mit der Serienproduktion des Centriq 2400 beginnen. (Grafik: Qualcomm)

Im Rahmen der Produktvorstellung zeigte Qualcomm den neuen Prozessor auch im Einsatz als Linux-Server, auf dem Apache Spark und Hadoop lief. Laut Qualcomm haben die ersten Server-Hersteller bereits Muster vom Centriq 2400 erhalten. Die Serienproduktion startet jedoch erst im zweiten Quartal 2017.

Centriq 2400 wird 2017 nicht der einzige neue ARM-Prozessor für den Server-Bereich

2017 wird nicht nur der Centriq 2400 verfügbar sein, auch andere Hersteller haben für das nächste Jahr neue ARM-basierte Server-Prozessoren vorgestellt. So hat Cavium beispielsweise den 54-kernigen ThunderX2 angekündigt. Applied Micro wiederum plant die Einführung des X-Gene3, der über 64 Kerne verfügen soll. Gleichzeitig arbeitet auch AMD an neuen ARM-Prozessoren für das Rechenzentrum.

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2 Kommentare
Stephan K
Stephan K

Ich verstehe bis heute nicht wieso man Festplatten als RAID verbinden kann, aber das noch nicht mit CPUs funktionieren soll. Alle 4 Jahre eine neue CPU… und wohin mit den ganzen alten CPUs ??

Antworten
Gute Idee. WINTEL das Wasser abgraben
Gute Idee. WINTEL das Wasser abgraben

Das Problem bei ARM: Die Handy-Chips werden alle 6 Monate überarbeitet.
Wer sich für NAS interessiert: Da gibts vielleicht alle ZWEI Jahre mal Updates.

Also was bieten die zugehörigen Chipsätze obwohl das angesichts eingebauter North(?)Bridge und SoC-Designs natürlich nicht ganz passend ist. Aber die Grafik-Einheit wird ja auch immer separat benannt.
– SATA M.2 oder was grade aktuell ist ?
– USB-3.1gen2 und Thunderbolt-3 ?

Was nicht so gefragt ist, ist vielleicht PCIe aber gute China-Producer könnten ja nachliefern und die Linux-Treiber gibts ja schon:
http://www.golem.de/1108/86073.html
USB-3.1gen2 auf PCIe-Adapter wären für viele Zwecke als „Docking-Station“ machbar und hätten keine Performance-Nachteile.

Unschön ist also, das NAS so teuer sind. Da kann man eher bei Schnäppchentickern nach DELL/HP/…Business-PCs mit Festplatten-Einschüben gucken und wäre dank Ubuntu usw. viel flexibler als mit ARM.

Gibts auch Praxisberichte von Nutzern ? Weil die FPU-Leistung nicht so toll sein dürfte, entfallen viele Nutzungs-Arten, aber vieles ist ja auch nur Daten herumschieben wo Stromspar-Performance vielleicht hilfreich ist. Speziell weil dank Klimawandel auch die Rechenzentren heisser werden und mehr für Kühlung und Absicherung gegen Wetter-Ereignisse ausgeben müssen.

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