Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

48 Kerne für den Server: Qualcomm bringt ARM-CPU auf den Markt

(Bild: Qualcomm)

Mit der Prozessorreihe Centriq 2400 hat Qualcomm seinen Zehn-Nanometer-Prozessor für Server mit 48 Kernen auf den Markt gebracht.

Nachdem der neue Qualcomm-Prozessor schon Ende 2016 angekündigt und ersten Testern zur Verfügung gestellt wurde, ist er jetzt erhältlich. Die Besonderheit: Er ist im Zehn-Nanometer-Verfahren gefertigt, das bisher nur bei mobilen Prozessoren zum Einsatz kam. Durch seine ARM-Architektur soll er besonders energiesparend betrieben werden können. Qualcomm positioniert den Centriq 2400 vor allem im Einsatzbereich für Cloud-Infrastruktur.

Qualcomm sieht Einsatzzweck für Centriq 2400 in Cloud-Infrastruktur

Auf dem Qualcomm-Launch-Event wurden auch Einsatzzwecke von Unternehmen wie Cloudflare gezeigt. (Foto: Qualcomm)
Auf dem Qualcomm-Launch-Event wurden auch Einsatzzwecke von Unternehmen wie Cloudflare gezeigt. (Foto: Qualcomm)

Spezielle Einsatzzwecke können laut Qualcomm beispielsweise NoSQL-Datenanken wie MongoDB oder Varnish genauso wie Cloud-Orchestrierung mit Kubernetes und Docker, Datenanalyse mit Apache Spark oder Deep Learning sein.

Laut Unternehmensangaben wurde der neue Prozessor vier Jahre lang entwickelt. Er kommt mit bis zu 48 einzelnen 64-Bit-Cores in einem ARMv8-Design, die mit bis zu 2,6 Gigahertz getaktet sind. Außerdem unterstützen die Prozessoren bis zu 768 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher. Der Centriq 2400 unterstützt die Trustzone-Technologie von ARM sowie Hypervisor für Virtualisierung.

Die Leistungsaufnahme des Prozessors soll bei rund 120 Watt liegen. Auf dem Launch-Event wurden unter anderem Einsatzzwecke von Unternehmen wie Alibaba, Linkedin, Cloudflare, Microsoft und Uber gezeigt. Als Listenpreis gibt Qualcomm 1.995 US-Dollar für den neuen Prozessor an.

Passend dazu: Broadcom will Qualcomm für 130 Milliarden Dollar übernehmen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.