Software & Infrastruktur

Quelloffene Slack-Alternative zum Selbsthosten: Mattermost 1.0 in der Kurzvorstellung

Slack-Alternative für euer Team. (Foto: Shutterstock)

Mattermost, die quelloffene Slack-Alternative zum Selbsthosten, ist in Version 1.0 erschienen. Wir verraten euch, was die Team-Messaging-Lösung alles kann.

Mattermost: Die quelloffene Slack-Alternative für euren Server

Der Team-Messenger Slack hat die Welt der Unternehmenskommunikation im Sturm erobert. Aber nicht jede Firma ist gewillt, ihre interne Kommunikation über einen fremden Server abzuwickeln. Für genau solche Teams gibt es jetzt Mattermost, eine quelloffene Slack-Alternative zum Selbsthosten. Das Tool ist kürzlich in Version 1.0 erschienen.

Wer schon einmal Slack genutzt hat, der wird sich bei Mattermost schnell zurechtfinden. Das Interface wurde nicht zufällig dem des bekannten Team-Messengers nachempfunden. Ihr könnt Nachrichten wie bei Slack entweder in öffentlichen oder privaten Kanälen veröffentlichen, oder Team-Mitglieder direkt anschreiben. Auch das Teilen von Dateien funktioniert wie beim kommerziellen Vorbild in der Cloud.

Mattermost ist eine quelloffene Slack-Alternative zum Selbtshosten. (Screenshot: mattermost.org)

Mattermost ist eine quelloffene Slack-Alternative zum Selbtshosten. (Screenshot: mattermost.org)

Statt nativer Mobile-Apps verfügt Mattermost über ein mobiles Web-Interface. Darüber könnt ihr praktischerweise auch Ton- und Videoaufnahmen erstellen und mit eurem Team teilen. Außerdem unterstützt Mattermost Markdown und Hashtags, um Beiträge schneller wieder aufzuspüren. Letzteres würde wohl auch Slack recht gutstehen. Dort werden Hashtags lediglich als Channel-Markierung genutzt.

„Slack-kompatibel“: Mattermost vereinfacht den Umzug

Mattermost will es Teams möglich einfach machen, von Slack auf die Open-Source-Lösung umzusteigen. So könnt ihr beispielsweise euer bestehendes Slack-Theme einfach importieren. Außerdem könnt ihr auch Slack-Accounts und archivierte Channels importieren.

Zur Verwaltung eures Mattermost-Teams steht euch eine webbasierte Systemkonsole zur Verfügung. Obendrein gibt es für Administratoren aber auch ein Kommandozeilenwerkzeug. Die Team-Messaging-Lösung steht unter der freien MIT-Lizenz. Eine Installationsanleitung findet ihr hier.

Solltet euch Mattermost nicht zusagen, solltet ihr einen Blick auf unseren Artikel „Quelloffene Slack-Alternative: Das kann Let‘s Chat“ werfen.

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2 Kommentare
Rico Weigand

Ich frage mich nur ob es wirklich nötig ist, 3 VMs einzusetzen, oder ob auch eine genug wäre.

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Marc
Marc

alternativ auch mal https://rocket.chat/ angucken.

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