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16-Jährige bauen quelloffene VR-Brille – weil sie kein Geld für eine Oculus Rift hatten

(Foto: Maxime Coutée)

Was macht eine Gruppe von Teenagern, wenn sie sich keine Oculus Rift leisten können? Genau, sie bauen eine eigene VR-Brille und veröffentlichen die Pläne auf Github.

Eine Oculus Rift kostet noch immer deutlich über 400 Euro und ist damit außerhalb des Budgets vieler Teenager. Statt sich jedoch einen Ferienjob zu suchen, entschloss sich der 16-jährige Franzose Maxime Coutée dazu, gemeinsam mit zwei Freunden und der Unterstützung seines Mathelehrers eine eigene VR-Brille zu bauen. Alles in allem hat die nur etwa 100 US-Dollar gekostet. Und damit auch andere etwas davon haben, veröffentlichten die drei Tüftler die selbstgeschriebene Software und die Hardware-Pläne unter einer Open-Source-Lizenz auf Github.

Die selbstgebaute VR-Brille der Teenager in Aktion. (Grafik: Github)

Die VR-Brille setzt auf Gehäuse aus einem 3D-Drucker und auf Arduino Due beziehungsweise einen chinesischen Nachbau. Dazu hat das junge Entwicklerteam auch gleich eine Software geschrieben, die für eine latenzfreie Kommunikation zwischen der 3D-Engine Unity und dem in der Brille eingesetzten Arduino sorgt.

Pläne für VR-Brille und Software liegen auf Github

Wer jetzt dazu animiert wurde, sich ebenfalls eine eigene VR-Brille zu bauen, der findet die Hardware-Pläne in diesem Repository. Die dazugehörige Software namens FastVR könnt ihr ebenfalls von Github herunterladen. Ebenfalls interessant: In diesem englischsprachigen Text erklärt Maxime Coutée, wie er und seine Freunde darauf gekommen sind, eine VR-Brille zu entwickeln.

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via hackaday.com

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