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Quora – Hacker greifen Daten von 100 Millionen Nutzern ab

Quora-Chef Adam D’Angelo. (Foto: Quora)

Die Auskunftsplattform Quora ist Opfer eines Datendiebstahls großen Ausmaßes geworden. Rund 100 Millionen Nutzer sollen betroffen sein – sie sollten jetzt ihre Passwörter überprüfen.

Die 2009 gegründete digitale Auskunftsplattform Quora ist seit Sommer 2017 mit einer deutschsprachigen Version am Start. Jetzt ist Quora Opfer eines Datendiebstahls großen Ausmaßes geworden. Wie Firmenmitgründer Adam D’Angelo in einem Blogbeitrag mitteilte, sollen von dem Datendiebstahl rund 100 Millionen Nutzer betroffen sein.

Quora: Hacker verschaffen sich Zugang zu Daten von 100 Millionen Nutzern

Am Freitag habe sich eine „böswillige dritte Seite“ unerlaubt Zugriff auf die Quora-Systeme verschafft. Der Vorfall werde jetzt von einem internen Sicherheitsteam und externen Experten untersucht. Betroffene Nutzer sollen per E-Mail über den Datendiebstahl und mögliche Folgen unterrichtet werden. Nicht betroffen seien Nutzer, die anonym Fragen gestellt oder Antworten gegeben hätten.

Quora-Nutzer mit einem eigens eingerichteten Konto hat Quora eigenen Angaben zufolge sicherheitshalber abgemeldet. Bei einer Neuanmeldung wird die Angabe eines neuen Passwortes gefordert. Zudem sollten Nutzer sich auch bei Diensten ein neues Passwort zulegen, bei denen sie das bisher für den Quora-Login verwendete benutzen.

Laut Quora könnten die Angreifer neben persönlichen Daten wie Name, E-Mail- und IP-Adresse sowie das – nur verschlüsselt vorliegende – Passwort auch die gestellten Fragen und gegebenen Antworten sowie von den Nutzern aus anderen Netzwerken importierte Daten wie demografische Angaben oder Interessen erbeutet haben. Außerdem sei es möglich, dass auch direkte Nachrichten und weitere plattforminterne Angaben gestohlen worden seien.

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(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Zu den möglicherweise entwendeten Daten sollen auch Tokens für den Finanzpartner Stripe gehören, wie Techcrunch berichtet. Quora versicherte aber, dass keiner der Zugangstokens für eine finanzielle Transaktion missbraucht worden sei – und dass die Hacker keine finanziellen Informationen der Nutzer erhalten hätten.

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