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Ransomware as a Service: So viel verdienen die Cybercrime-Bosse

(Foto: Shutterstock)

Das Geschäft mit dem Verschlüsseln von Dateien und dem Erpressen von Lösegeldern für deren Freigabe boomt. Wie viel die hinter dem Ransomware-Geschäft steckenden Cybergangster verdienen, hat jetzt ein Bericht enthüllt.

Ransomware: Bericht enthüllt Verdienste

ein Bericht der Sicherheitsfirma Flashpoint.

Ransomware: Erpresser-Bosse verdienen gut. (Grafik: Shutterstock)
Ransomware: Erpresser-Bosse verdienen gut. (Grafik: Shutterstock)

Dafür ist das Ransomware as a Service getaufte Geschäftsmodell russischer Banden unter die Lupe genommen worden. Fazit: Die Drahtzieher hinter den kriminellen Aktivitäten verdienen rund 90.000 US-Dollar und mehr im Jahr, die beauftragten Gefolgsleute deutlich weniger. Die Bosse entwickeln sogenannte Toolkits und stellen die Infrastruktur bereit. An den Zahlungen verdienen sie dann 60 Prozent, die Affiliates, die die Infrastruktur nutzen dürfen, bekommen 40 Prozent.

Ransomware: Verteilung über Exploit-Kits

Ein sogenannter Boss hat dem Bericht nach zwischen zehn und 15 Affiliates, die allerdings monatlich im Schnitt nur auf etwa 600 US-Dollar kommen. Die Einkünfte haben die Sicherheitsforscher geschätzt, indem sie bestimmte Bitcoin-Wallets beobachtet haben. So haben sie auch erheben können, dass pro Ransomware-Bande rund 30 Zahlungen von Erpressungsopfern eingegangen sind, wobei jeweils rund 300 US-Dollar gezahlt worden sind. Laut den Sicherheitsexperten wird die Ransomware zunehmend über Exploit-Kits und weniger über E-Mail-Anhänge verteilt.

via www.golem.de

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