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Raspberry Pi 3 im AOSP: Hinweise auf künftigen Android-Support entdeckt

(Foto: Raspberry Foundation)

Dem beliebten Minicomputer Raspberry Pi wird offenbar bald die Tür zu Googles mobilem OS Android aufgestoßen. Google hat ein Repository für den Raspberry Pi 3 im Android Open Source Project (AOSP) angelegt, was nichts anderes bedeuten dürfte, als dass Bastler ihre kleinen Computer bald mit Android ausstaffieren können.

Raspberry Pi 3: Steht Android-Support vor der Tür?

Die umtriebigen Blogger von Android Police haben einen interessanten Fund gemacht: Der im Februar 2016 vorgestellte Raspberry Pi 3 ist dem AOSP-Project hinzugefügt worden, was darauf schließen lässt, dass der Minirechner bald offizielle Android-Unterstützung erhalten wird.

Der RaspBerry Pi 3 ist im Android Open Source Project (AOSP) aufgetaucht. (Screenshot: t3n; Google)
Der RaspBerry Pi 3 ist im Android Open Source Project (AOSP) aufgetaucht. (Screenshot: t3n; Google)

Den Einträgen des Google Gits zufolge hat der Entwickler Thomas Joseph Avila, der für Teile darin verantwortlich ist, das noch leere Repository inklusive eines entsprechenden Linux-Kernels in Version 4.1 schon vor fünf Wochen angelegt.

Bastler können den Assistant auch bald auf den Raspberry Pi per SDK portieren. (Pi Foundation)

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Android-Support für Raspberry Pi 3 – Funktionsumfang unklar

Angesichts dessen, dass im AOSP noch kein Code hinterlegt wurde, ist zur Stunde noch unklar, in welchem Umfang Android auf dem Raspberry Pi 3 laufen wird. Es ist aber auch fraglich, ob Google ein laufendes Android-Image veröffentlicht oder nur den Source-Code für Bastler zur freien Verfügung stellt – viele Beobachter tendieren allerdings zu letzteren Option. Ebenso ist es möglich, dass Google gar nicht explizit daran arbeitet, Android auf dem Minirechner zum Laufen zu bringen, sondern lediglich Android-Unterstützung für andere Einsatzzwecke des Rechners liefern will.

Möglicher Einsatzzweck des Raspberry Pi 3 mit Android: Der Smart Mirror von Max Braun. (Foto: Max Braun)
Möglicher Einsatzzweck des Raspberry Pi 3 mit Android: Der Smart Mirror von Max Braun. (Foto: Max Braun)
Smart Mirror mit Android (Foto: Max Braun)

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In welcher Form Google sein hauseigenes Android auf den „Raspi 3“ bringen wird, werden wir mit Sicherheit bald erfahren. Im Lichte dessen, dass der Raspberry Pi mit dem Open-Source-Gedanken entwickelt wurde und unterstützte Betriebssysteme allesamt Linux-basiert und quelloffen sind, würde der Open-Source-Branch von Android gut ins Konzept passen.

Was würdet ihr von einem Android-Gerät für knapp 40 Euro halten?

Passend zum Thema: 25 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte

via www.androidpolice.com

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Eine Reaktion
Georg Steinegger

Wurde auch Zeit. Bin gespannt. Die Möglichkeiten mit Google Andoid und Raspberry Pi 3 werden wohl weit über einen Smart Mirror hinausgehen. Vorallem auch in betracht der Kosten können nun auch viele oben gennante "Bastler" sich ordentlich austoben. Die Performance einer Pi3 kann sich ja in Zwischenzeit durchaus sehen lassen.

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