Gadgets & Lifestyle

Smarter Lautsprecher Marke Eigenbau: So wird aus einem Raspberry Pi ein günstiger Amazon-Echo-Ersatz

Amazon Echo. (Screenshot: Amazon-Video)

180 US-Dollar für Amazon Echo oder 130 US-Dollar für den neuen Amazon Tap? Das muss nicht sein. Dank findigen Programmierern und mit einem Raspberry Pi kannst du dir selbst einen smarten Lautsprecher bauen.

Amazon Echo: Alexa-Features mit dem Raspberry Pi

Gerade hat Amazon mit dem Echo Dot und dem Tap zwei neue Mitglieder der Amazon-Echo-Familie vorgestellt, die auf dem digitalen Sprachassistenten Alexa basieren. Echo und Tap sind mit Preisen von weit über 100 US-Dollar nicht gerade erschwinglich – und außerdem US-only, das heißt, für Fans in Deutschland nur über Umwege bestellbar. Warum also nicht selbst Hand anlegen und einen eigenen smarten Lautsprecher mit integrierten Alexa-Features basteln?

Code-Anleitung: Raspberry Pi ersetzt Amazon Echo. (Screenshot: YouTube/Novaspirit Tech)

Code-Anleitung: Raspberry Pi ersetzt Amazon Echo. (Screenshot: YouTube/Novaspirit Tech)

Wie das funktioniert, hat der YouTube-Nutzer Novaspirit Tech jetzt in einem Video-Tutorial erklärt. Was ihr dazu braucht, sind ein Raspberry Pi, eine SD-Karte mit Raspbian, ein externer Lautsprecher mit einem 3,5-Millimeter-Eingang, ein USB-Dongle und ein Mikrofon, ein Button und optional zwei LEDs. Anschließend muss man sich – wenn noch nicht getan – beim Entwicklerprogramm von Amazon registrieren und ein neues Produkt beim Alexa-Voice-Service anmelden.

Code für die Umwandlung des Raspberry Pi in den Amazon Echo

Den notwendigen Code, um aus dem Raspberry Pi einen Client für Amazons Alexa-Service zu machen, hat der Entwickler auf GitHub zur Verfügung gestellt. Wie sich der noch günstigere Raspberry-Pi-Konkurrent CHIP in einen smarten Lautsprecher mit Alexa-Features verwandeln lässt, hat Entwickler Sam Machin hier gezeigt. Auf seinem Code beruht auch die Adaptierung für den Raspberry Pi.

Novaspirit Tech zufolge soll die Anleitung für verschiedene Raspberry-Pi-Modelle funktionieren, ob das auch für den neuen Raspberry Pi 3 gilt, ist aber nicht eindeutig klar – der Versuchsaufbau wurde mit einem Raspberry Pi 2 durchgeführt. Anders als bei Amazons Echo muss man für die Bedienung des Raspberry-Echo einen Knopf drücken, damit Alexa die Befehle verstehen kann.

Noch mehr Inspiration für DIY-Projekte mit einem Raspberry Pi haben wir für euch in dem t3n-Artikel „25 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte“ zusammengestellt.

via lifehacker.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung