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Innovatives Raspberry-Pi-Gehäuse bringt alte Kameras ins Digitalzeitalter

(Foto: Samuel Mello Medeiros / Kickstarter)

Mit einem speziellen Gehäuse für das Raspberry Pi könnt ihr aus alten Fotoapparaten eine Digitalkamera machen. Wir verraten euch, was hinter dem Projekt steht.

Raspberry Pi: Gehäuse verschmilzt Bastelrechner mit Analogkameras

Noch immer nutzen viele Menschen ihre alte Analogkamera. Allerdings ist die Filmentwicklung teuer und im Vergleich zur Digitalkamera auch zeitaufwendig. Der Fotograf und Werbedesigner Samuel Mello Medeiros hat sich daher einen Weg ausgedacht, um alte Analogkameras ins Digitalzeitalter zu überführen. Möglich wird das durch ein Raspberry Pi, sowie ein von ihm entworfenes Gehäuse für den Bastelrechner.

Dieses Gehäuse verbindet euer Raspberry Pi mit einer analogen Fotokamera. (Foto: Samuel Mello Medeiros / Kickstarter)

Dieses Gehäuse verbindet euer Raspberry Pi mit einer analogen Fotokamera. (Foto: Samuel Mello Medeiros / Kickstarter)

Sein Gehäuse entsteht im 3D-Drucker und soll mit verschiedenen Fotoapparaten kompatibel sein. Raspberry Pi und Kamera werden über ein Blitzsynchronisationskabel verbunden. Einstellungen sollt ihr über ein kleines TFT-Display vornehmen können. Dazu gibt es auch eine spezielle Software, die sich allerdings noch in der Entwicklung befindet.

Raspberry Pi: Kameragehäuse wird per Crowdfuding finanziert

Schon im Juli 2016 hat Medeiros versucht, seine Idee über Kickstarter zu finanzieren. Sein recht hohes Ziel von 20.000 Euro konnte er damals allerdings nicht erreichen. Davon hat er sich aber offensichtlich nicht abschrecken lassen, und nach etwas Feintuning erneut eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform gestartet. Diesmal mit dem etwas bescheideneren Ziel von nur 2.000 Euro. Das wurde auch schon erreicht, obwohl die Kampagne noch bis zum 3. Oktober 2016 läuft.

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Wer das Gehäuse haben möchte, kann sich die notwendigen Dateien für derzeit 18 Euro über Kickstarter sichern. Dann benötigt ihr aber auch einen 3D-Drucker, um das Gehäuse auszudrucken. Für 99 Euro bekommt ihr das Gehäuse in seinen Einzelteilen sowie eine Anleitung zum Zusammenbauen. Wer sich das alles sparen möchte, der muss 349 Euro investieren, soll dann aber auch ein fertiges Gehäuse zugeschickt bekommen.

Die Dateien sollen ab Oktober 2016 versendet werden, während ihr für ein vorproduziertes Gehäuse beziehungsweise die Gehäuseteile bis Dezember 2016 warten müsst. Wie bei allen Crowdfunding-Kampagnen dieser Art gibt es allerdings keine Garantie dafür, dass ihr das Produkt tatsächlich zum angegebenen Zeitpunkt erhaltet.

Weitere spannende Bastelideen findet ihr in unserem Artikel „25 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte“.

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