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Raspberry Pi und maschinelles Lernen: Google stellt neues Bastel-Kit vor

(Foto: Google)

Mit dem Vision-Kit hat Google ein Hardware-Set vorgestellt, das in Kombination mit einem Raspberry Pi zum Aufbau eines KI-gestützten Kamerasystems genutzt werden kann – und zwar ganz ohne Cloud.

Googles Vision-Kit macht Raspberry Pi zur Bilderkennungsmaschine

Mit dem Vision-Kit von Google können Hardware-Hacker auf einfache Art und Weise ein System zur Bilderkennung aufbauen. Der Bausatz enthält eine Platine zur Bildverarbeitung, einen großen Button zur Steuerung, ein Pappgehäuse sowie die notwendigen Kabel, um das Ganze mit einem Raspberry Pi Zero oder Zero W und der Raspberry Pi Camera 2 zu verbinden. Die mitgelieferte Platine soll dank dem integrierten MA2450-Chipsatz der Intel-Tochter Movidius genug Rechenpower mitbringen, um Bilderkennung auf Basis maschineller Lernmodelle direkt auf der Hardware durchzuführen. Eine Cloud-Anbindung ist daher nicht notwendig.

Das Vision-Kit in Bildern

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Zu der Hardware gibt es ein Software-Image für den Raspberry Pi, auf dem sich bereits drei Tensorflow-basierte und vortrainierte Modelle befinden. Eines davon kann laut Google an die tausend Objekte erkennen. Das Zweite dient der Erkennung verschiedener Stimmungen anhand von Gesichtsausdrücken, während das dritte Modell den Unterschied zwischen Menschen, Hunden und Katzen erkennen kann – braucht man ja häufiger.

Vision-Kit derzeit nur in den USA vorbestellbar

US-basierte Bastler können das Vision-Kit ab sofort bei der Elektronikkette Micro Center vorbestellen. Hierzulande werden wir wohl abwarten müssen, bis auch andere Händler den Bausatz ins Programm aufnehmen, oder einen Proxy-Dienst für die Bestellung einsetzen. Immerhin ist der Preis mit 44,99 US-Dollar durchaus interessant.

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