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Mikrocontroller: Raspberry Pi Pico kostet 4 Euro und setzt auf eigenes Chip-Design

Der neue Raspberry Pi Pico. (Foto: Raspberry-Pi-Foundation)
Lesezeit: 2 Min.
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Mit dem Pico bietet die Raspberry-Pi-Foundation jetzt ein winziges Mikrocontroller-Board für diejenigen an, für die ein normaler Raspberry Pi zu groß, zu teuer oder zu energiehungrig ist.

Die Raspberry-Pi-Foundation steigt ab sofort auch in den Markt für Mikrocontroller ein. Den zugrundeliegenden Chip namens RP2040 hat der gemeinnützige Hardware-Bauer gleich selbst entwickelt. „Es scheint, als würde heutzutage jede Fruchtfirma ihr eigenes Silicon herstellen, und wir sind da keine Ausnahme“, erklärt Raspberry-Pi-COO James Adams in Anspielung an Apples M1-Chip.

Der RP2040 basiert auf einer zweikernigen Cortex-M0-Plus-CPU von ARM, die auf 133 Megahertz getaktet ist. Dazu enthält der Chip 265 Kilobyte Arbeitsspeicher. Zur Verbindung mit seiner Umwelt verfügt der RP2040 über 30 Allzweckeingabe- und -ausgabe-Pins, von denen vier als analoge Inputs genutzt werden können. Außerdem gibt es einen USB-1.1-Controller mit Host- und Geräte-Support.

Raspberry Pi Pico kann in C oder Python programmiert werden

Zur Programmierung des Mikrocontroller-Boards gibt es eine GCC-basierte Toolchain und Unterstützung für Microsofts Visual Studio Code. Alternativ dazu gibt es für den Pico auch einen Port von MicroPython. Für die Arbeit mit dem auf Mikrocontroller spezialisierten Python-Compiler kann auch die Einsteiger-IDE Thonny genutzt werden.

Der Raspberry Pi Pico kann ab sofort vorbestellt werden. Der Preis liegt bei etwa vier Euro inklusive Mehrwertsteuer. Außerdem liegt das Mikrocontroller-Board auch der neusten Ausgabe des englischsprachigen Magazins Hackspace bei, das von der Raspberry-Pi-Foundation herausgegeben wird.

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Adafruit, Arduino, Sparkfun: Auch andere setzen den neuen RP2040-Chip ein

Nicht nur die Raspberry-Pi-Foundation selbst, sondern auch andere Hersteller werden Mikrocontroller-Boards auf Basis des RP2040 herausbringen. So soll es auf Basis des neuen Chips beispielsweise einen Arduino Nano geben, der unter anderem WLAN und Bluetooth sowie mehrere Sensoren an Bord hat.

Hersteller Adafruit wiederum wird mit dem Feather RP 2040 und dem Itsy Bitsy RP 2040 gleich zwei Boards auf Basis des Raspberry-Pi-Chips auf den Markt bringen. Auch Sparkfun setzt auf den RP2040 und wird gleich drei Produkte auf Basis des Chips veröffentlichen.

Außerdem wird das britische Unternehmen Pimoroni mit dem Picosystem ein Pico-basiertes Gaming-System auf den Markt bringen. Zusätzlich gibt es mit Pico Explorer Base ein spezielles Experimentiersteckbrett mit integriertem Display, Lautsprecher und Buttons.

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