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„Mehr Radikalisierung und Gewalt“: Anne Wizorek über die Zukunft des politischen Internets [#rpTEN]

(Foto: re:publica 2015 / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Die re:publica wird zehn Jahre alt. Grund genug, anlässlich der rpTEN nicht nur zurück zu blicken, sondern vor allem nach vorne. Darum haben wir ehemalige re:publica-Speaker und -Veteranen gebeten. Heute: Autorin und Aktivistin Anne Wizorek.

10 Jahre re:publica: Ein Blick nach vorne

Die re:publica hat Deutschland geprägt – das kann man wohl mit Fug und Recht behaupten. Vor allem die Netzpolitik ist durch das – und auf dem als Blogger-Treffen gestarteten – Event nachhaltig verändert worden. Doch wie steht es 2016 um das politische Internet? Und: Wie wird sich das Netz als Raum für Aktivisten und Entscheider in den nächsten zehn Jahren weiterentwickeln?

Diese Frage haben wir Anne Wizorek gestellt. Die 34-Jährige ist regelmäßig auf der re:publica zu Gast und hat 2013 durch ihre Twitter-Aktion #aufschrei eine breite Debatte über Sexismus in Deutschland angestoßen. Sie lebt als Autorin, Beraterin für digitale Medien und Aktivistin in Berlin.

Anne Wizorek war schon oft auf der re:publica. Sie sieht eine echte Chance auf ein „Netz für alle“. (Grafik: t3n/getstencil.com, Foto: re:publica 2015 / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)
Anne Wizorek war schon oft auf der re:publica. Sie sieht eine echte Chance auf ein „Netz für alle“. (Grafik: t3n/getstencil.com, Foto: re:publica 2015 / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Und was meint ihr? Hat Anne Recht? Oder würdet ihr widersprechen?

re:publica 2016 – Das erwartet dich auf Deutschlands entspanntester Netz-Konferenz
#FLICKR#

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4 Reaktionen
andyst

Diese Einschätzung halte ich leider für verfehlt. Aufgrund radikaler Erscheinungen, haben europäische Regierungen ihre Zensur im Internet - und vor allem eine drakonische Zensur in den sozialien Netzwerken - legitimiert und eingeführt. Einmal geschaffene "gut gemeinte" Gesetze und Institutionen zur Zensur und Überwachung, wird man kaum wieder los. Stück für Stück konnte die Macht-Elite ihre gewünschten Rahmenbedingungen zur Netzkontrolle auf- und ausbauen. Den meisten schnelllebigen Likern und Empörern fehlt für eine politische Korrektur der lange Atem.

Eine Transformation zur freien Meinungsäußerung zu verkünden, halte ich aus diesen Gründen sogar für einen Affront gegenüber der Netzgemeinde.

frank

fürchte, ich bin zu blöd, den artikel bzw. das interview zu finden. wo muss ich klicken? auf dem teaserbild ist nur eine größere bildansicht verinkt ..

danke.

Andrej S.

Diese Einschätzung halte ich leider für verfehlt. Aufgrund radikaler Erscheinungen, haben europäische Regierungen ihre Zensur im Internet - und vor allem eine drakonische Zensur in den sozialien Netzwerken - legitimiert und eingeführt. Einmal geschaffene "gut gemeinte" Gesetze und Institutionen zur Zensur und Überwachung, wird man kaum wieder los. Stück für Stück konnte die Macht-Elite ihre gewünschten Rahmenbedingungen zur Netzkontrolle auf- und ausbauen. Den meisten schnelllebigen Likern und Empörern fehlt für eine politische Korrektur der lange Atem. Eine Transformation zur freien Meinungsäußerung zu verkünden, halte ich aus diesen Gründen sogar für einen Affront gegenüber der Netzgemeinde.

TheDailyLama23

Da hat sie schon recht. Allerdings tragen besonders radikale Feminstinnen wie sie zur Radikalisierung und vor allem Unterdrückung der Meinungsfreiheit bei, indem zb Männerrechtler pauschal als Nazis bezeichnet werden und in Twitter bereits feminismus-kritische Tweets gelöscht werden.
Was Frau Wizorek fordert ist ein Internet a la DDR: Meinungsfreiheit nur dann, wenn es der Einheitsansicht entspricht.

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