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„Facebook, Snapchat und Co. werden zur Dauerwerbesendung“: Jeannine Michaelsen über die Zukunft von Social Media [#rpTEN]

(Foto: Fabian Stürtz)

Die re:publica wird zehn Jahre alt. Grund genug, zur rpTEN nicht nur zurück zu blicken, sondern vor allem nach vorne. Darum haben wir ehemalige re:publica-Speaker und -Veteranen gebeten. Heute: Schauspielerin und Moderatorin Jeannine Michaelsen.

10 Jahre re:publica: Ein Blick nach vorne

Die re:publica hat Deutschland geprägt – das kann man wohl mit Fug und Recht behaupten. Auch die sozialen Netzwerke sind durch das – und auf dem als Blogger-Treffen gestarteten – Event nachhaltig verändert worden. Doch wie steht es 2016 um Social Media? Und: Wie werden sich Netzwerke und Nutzergewohnheiten in den nächsten zehn Jahren weiterentwickeln?

Diese Frage haben wir Jeannine Michaelsen gestellt. Die 1981 geborene Moderatorin und Schauspielerin moderierte früher das Netz-Format Ehrensenf und galt einst als „ZDF-Twitter-Frau und One-Tweet-Wonder“. Mit Social Media kennt sie sich aus. 2016 wird sie mit „Viel schönes dabei – Die TV-Karaoke-Show“ auf der re:publica zu Gast sein.

10 Jahre re:publica: Moderatorin und Schauspielerin Jeannine Michaelsen. (Grafik: t3n/getstencil.com, Foto: Fabian Stürtz)
10 Jahre re:publica: Moderatorin und Schauspielerin Jeannine Michaelsen. (Grafik: t3n/getstencil.com, Foto: Fabian Stürtz)

Und weiter sagt sie: „Es bleibt zu wünschen, dass hier immer wieder ‚alternative‘ Plattformen entstehen, beziehungsweise bestehen bleiben, die dem Druck standhalten und es sich erlauben können vielleicht spitzer, ‚unabhängiger‘ und User-generierter zu sein und zu bleiben. Was das mit den ‚Kontrollmöglichkeiten‘ macht und in wieweit die notwendig sind ... dazu bräuchte es dann doch ein Statement auf Romanlänge.“

Und was meint ihr? Hat Jeannine Recht? Oder würdet ihr widersprechen?

re:publica 2016 – Das erwartet dich auf Deutschlands entspanntester Netz-Konferenz
#FLICKR#

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3 Reaktionen
Texterclub

Es wird vermutlich immer mehr in diese Richtung gehen, das ist wahr. Allerdings wird online und damit auch in Social Media auch hochwertiger Content immer wichtiger und wichtig bleiben. Somit wird es ein Mischmasch geben aus bezahltem Allerlei und hochwertigem (un)bezahltem Content.

Insomnia88

"[...] und User-generierter zu sein und zu bleiben."

Da Facebook, Twitter, Instagramm und Co praktisch 100% user generiert sind, hätte man es auch "Werbe-reduzierter" nennen können. Allerdings bezweifle ich, dass irgend eine Plattform das auf Dauer sein wird, sofern sie kein Bezahl-Abo hat. Spenden werden da nicht reichen.

Uli H.

Wenn Du "Geld verdienen" als primäres Ziel einer jeden Plattform zugrunde legst: JA.
Aber schau Dir IRC an - da ist Werbung bis heute kein Thema. Warum ist es nicht "beliebter"? Schätze es wird einfach nicht beworben. Für mich ist es seit 20 Jahren der Kanal der Wahl.
Auf Facebook dagegen finde ich dagegen plötzlich alte Schulfreunde wieder - was auch nett ist. Von daher hat doch alles seine Daseinsberechtigung. Schade dass solche Artikel sich im Grunde eher GEGEN eine Vielfalt aussprechen und ja im Prinzip auch nur vermitteln "was benutzt man". Was ist die Zukunft und wie.
Ich setze auf möglichst vielfältige Möglichkeiten, dann hat etwas was zunehmend gegen die Bedürfnisse der Anwender entwickelt auch keine Chance. Ein schönes Beispiel ist doch gerade Facebook wo man immer mehr versucht Shareholder glücklich zu machen anstatt die Anwender! Sowas MUSS auf langfristig scheitern.
Was der Entwicklung entgegen kommt ist der Umstand, dass auch traffic und Serverkosten sinken. Ich persönlich setze auf dezentrale Strukturen - OHNE zentralem Zensor der bestimmt was "man" darf und was nicht. Nur weil in den USA Gewalt jeder Art kein Problem darstellt aber Nippel verpönt sind, soll sich die Welt unterordnen? Solche Bevormundung MUSS scheitern. Und das ist gut so.

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