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Software & Infrastruktur

Das Whiteboard für den Browser: Wie RealtimeBoard die Teamarbeit in die Cloud bringt

RealtimeBoard, das Whiteboard für die Cloud. (Grafik: RealtimeBoard)

Das gute alte Whiteboard fehlt in kaum einem Büro – kein Wunder, ist es doch praktisch und vielseitig. Ein Startup aus Las Vegas will dieses analoge Tool jetzt in den Browser bringen – und hat dafür die Cloud-Lösung RealtimeBoard entwickelt.

RealtimeBoard: Ein Whiteboard, das auch Videos kann

#FLICKR#
Das klassische Whiteboard gehört in fast jedes Meeting. RealtimeBoard will es jetzt in die Cloud holen. (Foto: fabola / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Hier ein PostIt, da eine Notiz, unten rechts am Rand ein paar Stichworte und irgendwo dazwischen, wo es gerade noch passt, eine Mindmap – so sehen viele Whiteboards nach klassischen Meetings aus. Sicher, die analoge Variante hat sich über Jahrzehnte bewährt und auch für sie gibt es Tricks und Kniffe, mit denen ein Whiteboard selbst nach stundenlangem Brainstorming noch übersichtlich aussieht. Doch in Punkto Flexibilität bietet eine digitale Version einige Vorteile. Das dachte sich auch ein Startup aus Las Vegas und hat RealtimeBoard entwickelt – das Whiteboard für die Cloud.

Dafür bietet RealtimeBoard als Basisfunktion eine Tool-Leiste, wie sie von etlichen Apps bekannt ist. Texte, Formen, eine Hand zum Bewegen von Inhalten und einiges mehr erlauben es, wie an einem klassischen Whiteboard Notizen vorzunehmen und grafisch zu erweitern. Doch neben diesen Funktionen bietet RealtimeBoard etwas, das das klassische Whiteboard so nicht beherrscht: Nutzer können neben Fotos aus Videos von Vimeo oder YouTube einbetten, und sie können PDFs oder Dokumente aus Google Drive importieren.

Premium-Account bietet Features wie Video-Chat oder Screen-Sharing

Das alles hat das Team von RealtimeBoard zusätzlich in die Cloud verlagert, sodass Teams auch an verteilten Standorten in Echtzeit an ein und dem selben Whiteboard arbeiten können. Um über jede Veränderung auf dem Laufenden zu bleiben, die Kollegen am aktuellen Projekt vornehmen, bietet RealtimeBoard nicht nur im eigenen Dashboard Notifications, sondern darüber hinaus auch ein Plugin für den Chrome-Browser, das Nutzer benachrichtig, sobald es etwas Neues gibt.

Wirft man dann einen Blick auf das aktuelle Projekt, markiert RealtimeBoard jede Veränderung in Pink, damit auf den ersten Blick klar ist, an welcher Stelle gearbeitet wurde. Und wem auch das noch nicht ausreicht, der kann mit einem der Premium-Accounts auch auf Features wie Video-Chats oder Screen-Sharing zurückgreifen, um noch direkter miteinander arbeiten zu können.

RealtimeBoardDas Whiteboard für den Browser
Das Dashboard von RealtimeBoard. (Screenshot: RealtimeBoard)

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RealtimeBoard: Zugriff und Backups verschlüsselt

Um die Ergebnisse, die mit dem Tool erzielt werden, auch andernorts nutzen zu können, bietet RealtimeBoard eine Exportfunktion, mit der Projekte als PDF oder Bild-Datei gespeichert werden können, zudem ist es möglich, sie auf Webseiten oder Blogs zu embedden oder – ebenfalls eingebettet – auf Facebook-Seiten zu posten. Viele der Funktionen gibt es schon in der kostenlosen Variante, die allerdings auf einen Nutzer, maximal drei Boards und 100 Megabyte Speicher beschränkt ist, also höchstens für Freelancer taugt, die hin und wieder kleinere Projekte für sich selbst strukturieren wollen. Ebenfalls nur für einen Nutzer ausgelegt ist die Premium-Variante für zehn US-Dollar im Monat, die allerdings unbegrenzt viele Projekte ermöglicht und drei Gigabyte Cloud-Speicher bietet.

Für echte Kollaboration müssen Unternehmen schon auf die Team-Variante zurückgreifen, die zehn US-Dollar pro Nutzer und Monat kostet und bei der unbegrenzt viele Projekte angelegt werden können. Sie bietet darüber hinaus fünf Gigabyte Online-Speicher, was einige Zeit ausreichen dürfte.

In Sachen Datenschutz verspricht RealtimeBoard bei allen Accounts einen Zugriff über eine 128-Bit-SSL-Verschlüsselung mit RC4 und einer Schlüssellänge von 2048 Bit, die Backups, die von jedem Projekt regelmäßig und automatisch angelegt werden, verschlüsselt das Unternehmen nach eigenen Angaben mit 256 Bit nach dem Advanced Encryption Standard. Als Payment-Provider für die Zahlungen arbeitet RealtimeBoard mit Stripe zusammen. Wer sich für das Projekt interessiert, kann mit seinem Team auf der Internetseite einen 14-tägigen Testzugang anfordern und loslegen.

Übrigens: Wenn ihr Projekte wie RealtimeBoard spannend findet, dann schaut euch doch auch unseren Artikel zu Whiteboard Fox an.

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4 Reaktionen
Tom

Viel zu teuer! 10€ pro monat?? ne...
http://whiteboardfox.com/

Kann zwar weniger, aber tut's bisweilen auch! und kostet auch nichts

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Florian Blaschke

Danke für den Hinweis – siehe auch mein letzter Satz unter dem Video ... ^^

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goerni

Nette Software! Wir bzw. ich nutze allerdings viel lieber unser Galneoboard (so heißt das interaktive Whiteboard von wende.interaktiv - guggst Du: http://www.galneoboard.de/interaktive-whiteboards.html
Viele Grüße
Gernot

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Florian Blaschke

Danke für den Tipp, das guck ich mir mal an.

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