Digitale Wirtschaft

Neues Recherche-Tool von Facebook: Das steckt hinter Signal

Facebook Signal. (Foto: Marcin Wichary / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Mit Signal bietet Facebook ein neues Werkzeug für Journalisten an. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Facebook Signal: Soziales Netzwerk stellt neues Recherche-Werkzeug vor. (Screenshot: Facebook)

Facebook Signal: Soziales Netzwerk stellt neues Recherche-Werkzeug vor. (Screenshot: Facebook)

Facebook Signal: Recherche-Werkzeug für Journalisten

Seien es die Informationsbeschaffung von Menschen vor Ort oder zur Abbildung von Meinungen: Für ihre eigentliche Arbeit bleibt Twitter für viele Journalisten das wohl wichtigste soziale Netzwerk. Ein Umstand, der Facebook so natürlich nicht wirklich schmecken dürfte. Mit Signal versucht das weltgrößte Social Network daher, Boden gegenüber Twitter gut zu machen.

Signal soll beim Recherchieren von Texten und beim Kuratieren von Inhalten helfen. Dazu können Journalisten zum einen jederzeit einsehen, welche Themen gerade besonders heiß auf der Plattform diskutiert werden. Außerdem lässt sich mit Signal feststellen, welche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gerade am häufigsten erwähnt werden. Darüber hinaus können mit dem Tool Videos und Bilder von Instagram aufgespürt werden. Das geht nach Hashtags aber auch nach dem Ort, an dem die Fotos oder Videos aufgenommen wurden.

Facebook Signal: Soziales Netzwerk stellt neues Recherche-Werkzeug vor. (Screenshot: Facebook)

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Facebook Signal: Inhalte für das Web oder das Fernsehen aufbereiten

Interessante Inhalte lassen sich direkt über das Interface per Embed-Code in eigene Online-Artikel einbinden. Außerdem lassen sich alle Bilder, Videos sowie alle Werte, die über Signal aufgespürt werden, in Sammlungen abspeichern, um sie später für das Web oder auch TV-Sendungen aufzuarbeiten. Zu direkten Integration dieser Informationen gibt es auch eine eigene API.

Signal ist kostenlos, soll aber nur Journalisten zur Verfügung stehen. Derzeit richtet sich das Angebot lediglich an Redakteure aus englischsprachigen Ländern. Daher soll der Zugriff auf Signal auch vorwiegend an US-Journalisten gehen. Facebook plant, das Angebot jedoch auszubauen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „ZEIT-Magazin-Chef Christoph Amend: ‚Man muss sich durch Geschichten von der Konkurrenz unterscheiden‘“.

via www.theverge.com

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Ein Kommentar
Recherchen fördern wäre schön
Recherchen fördern wäre schön

Google Alerts gibts wohl auch noch.

Für Hausarbeiten, Recherchen, Diplomarbeiten usw. wären solche Dinge auch interessant.
Nicht gut ist das simple „follow the lemmings-Prinzip“ für die hot-hype-Themen also nur die kleine Spitze des Eisberges, anstatt Recherchen und kollaboratives Kuratieren zu unterstützen. Wenn z.B. die Ring-Tennis-Fans oder Stadtbühnen-Verwaltung oder Lady-Gaga-Fans Informationen/Berichte usw. dort kuratieren würden, könnte ARD oder Lokal-TV das als Basis für einen TV-Bericht nehmen.

Antworten

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