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Die liebsten Bezahlwege der Deutschen: Online-Shops rüsten beim Rechnungskauf auf

Rechnungskauf und Paypal sind besonders beliebt, die Kreditkarte kommt in Deutschland dagegen weniger an. (Bild: Bloomicon / Shutterstock)

Im Schnitt halten Händler sechs Bezahlverfahren im Internet für ihre Kunden bereit. Besonders beliebt: der Rechnungskauf. Dort rüsten die Unternehmen nun auf.

Der Kunde kann beim Onlineshopping im Schnitt aus 6,1 Bezahlverfahren auswählen. Das belegt die neue ECC-Payment-Studie, die jetzt vorgestellt wurde. Damit kommt erstmals seit 2011 mal wieder etwas mehr Vielfalt ins Bezahlen. Der Rechnungskauf und Paypal führen erneut die Liste der von den Kunden genannten Lieblingsbezahlwege an. Ähnlich wie im Vorjahr beglichen vier von zehn Online-Shoppern einen Betrag am liebsten per Rechnung, rund 29 Prozent der befragten Konsumenten präferierten Paypal. Auch Lastschrift, Kreditkarte und Sofort-Überweisung zählen zu den Top-Fünf-Verfahren aus Käufersicht.

Rechnungskauf: Der Kunde will es einfach

„Online-Shopper scheinen ihre Lieblingsverfahren gefunden zu haben“, so Malte Krüger, der für die Studie in Zusammenarbeit mit dem ECC Köln sowohl Online-Shopper als auch Shopbetreiber befragt hat. Immer mehr Shopbetreiber setzen dabei offenbar auf die abgesicherte Rechnung.

Werden neue Zahlungsverfahren angeboten, sind dies weiterhin am häufigsten die Rechnung und Paypal. Diese werden sogar häufiger im Payment-Mix ergänzt als im Vorjahr. So haben rund 16 Prozent der befragten Händler in den letzten 24 Monaten Paypal neu in ihren Online-Shop aufgenommen (plus drei Prozentpunkte). Knapp 19 Prozent der Onlinehändler geben zudem an, die durch Payment-Dienstleister abgesicherte Rechnung in den zurückliegenden zwei Jahren in ihren Bezahl-Mix aufgenommen zu haben – das entspricht einem Plus von fast zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt haben 53 Prozent der befragten Onlinehändler ihr Payment-Portfolio in den vergangenen 24 Monaten erweitert.

Rechnungskauf: Immer mehr Händler setzen auch auf die abgesicherte Rechnung. (Bild: ECC)

Interessant dabei: Während man vor allem über Dinge wie Sepa-Lastschrift oder Sofort-Überweisung diskutiert, spielen Bezahlverfahren rund um die Kreditkarte immer noch eine untergeordnete Rolle – die Deutschen sind und bleiben weniger kreditkartenaffin als Kunden aus anderen Ländern.

Payment-Dienstleister stärker gefragt

Mit Blick auf den Aufschwung der abgesicherten Rechnung verwundert es nicht, dass Onlinehändler häufiger mit Payment Service Providern (PSP) zusammenarbeiten oder vorgefertigte Bezahllösungen nutzen (wollen). Hier findet sich eine Übersicht wichtiger in Deutschland vertretener PSP-Anbieter.

Aktuell nehmen rund 54 der befragten Händler PSP-Dienste in Anspruch oder planen dies zu tun – im Vorjahr gaben dies rund 38 Prozent der Onlinehändler an. Rund 56 Prozent der Shop-Betreiber nutzen zurzeit vorgefertigte Bezahllösungen oder planen, diese zukünftig einzusetzen (plus 16 Prozentpunkte). „Führen Onlinehändler neue Zahlungsverfahren ein, ist die sichere Abwicklung selbstverständlich ein entscheidender Faktor. Die Studie zeigt, dass Händler aber auch darauf achten, dass die Verfahren, die sie neu einführen, für die Kunden bequem und einfach zu nutzen sind“, so Sabine Buschmann, Senior Projektmanagerin am ECC Köln.

 

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Eine Reaktion
Leonie_Beck

Das größte Problem bei der Rechnungsstellung sehe ich in dem großen Zeitraum, der zwischen Rechnungsversand und Zahlungseingang liegt. In dem hat der Kunde mit dem Kauf gedanklich schon abgeschlossen und der Online-Shop ist überhaupt nicht mehr präsent. Die Nicht-Zahlung von Rechnungen und darauf folgend die fehlende Liquidität haben schon viel zu viele großartige Unternehmen in den Konkurs getrieben.

Dabei muss ein perfekter Mahnprozess gar nicht zeitaufwendig sein und stärkt sogar langfristig die Beziehung die man zu seinen Kunden hält. Vor allem, wenn man versucht, weniger altmodisch zu wirken und auch jüngere Kunden langfristig zu halten, kann ein anderer Ansatz für das Mahnwesen hilfreich sein. Gerade weil das so wichtig ist, haben wir uns lange zusammen gesetzt und Ideen und Strategien gesammelt, wie das am besten und ganz individuell funktioniert. Falls ihr also noch Inspiration sucht: https://goo.gl/ccqEdn

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