Karriere

Recruiting 2016: Das sind die kommenden Trends der Personalbeschaffung

Recruiting-Trends 2016. (Foto: Shutterstock)

Eine neue LinkedIn-Studie hat die wichtigsten Recruiting-Trends für 2016 ermittelt. Wir verraten euch, worauf es im nächsten Jahr bei der Personalbeschaffung ankommt.

Die wichtigsten Recruiting-Trends 2016

Das Karrierenetzwerk LinkedIn hat im Rahmen einer aktuellen Studie 3.894 Personaler nach den wichtigsten Recruiting-Trends des Jahres 2016 befragt. Nach Angaben der Perosnalbeschaffungsprofis wird die Qualität der Neueinstellungen immer mehr zum wichtigsten Kriterium zur Leistungsmessung. 42 Prozent der befragten halten diesen Messwert mittlerweile für die wichtigste Kennzahl. Bei einer ähnlichen Befragung im Vorjahr sagten das nur 37 Prozent der Personaler. Damit sinkt die Wichtigkeit der Leistungskennzahlen „Zeit bis zur Besetzung der Stelle“ und „Zufriedenheit der Personalentscheider“ im Vergleich zum Vorjahr weiter.

Grundsätzlich sehen Recuriting-Experten aber noch Nachholbedarf, wenn es darum geht, die Qualität von Neueinstellungen effektiv zu messen. Immerhin sind 42 Prozent der deutschen Akquisespezialisten überzeugt, sie würden diesen Wert schon gut einschätzen können. Der internationale Durchschnitt liegt bei lediglich 33 Prozent.

Konkurrenz belebt zwar bekanntlich das Geschäft, macht das Recruiting von Spitzenkräften aber nicht einfacher. (Screenshot: LinkedIn-Studie)

Konkurrenz belebt zwar bekanntlich das Geschäft, macht das Recruiting von Spitzenkräften aber nicht einfacher. (Screenshot: LinkedIn-Studie)

Recruiting-Trends 2016: Die Arbeitgebermarke wird immer wichtiger

43 der befragten Recuriting-Experten gaben an, dass die Arbeitgebermarke für ihr Unternehmen die höchste Priorität habe. Zumal 42 Prozent der Befragten die Konkurrenz als größte Hürde bei der Gewinnung von Top-Talenten sehen. Um die eigene Marke für potenzielle Mitarbeiter interessant zu machen, kommt es aber auch auf eine sinnvolle Zusammenarbeit von Akquiseteams und Marketingabteilung an. Laut den Befragten Experten ist die Marketingabteilung aber nur in 59 Prozent der Fälle an solchen Bestrebungen beteiligt.

Ein weiterer Trend für das Jahr 2016: Laut der LinkedIn-Studie soll nicht nur die Gewinnung, sondern auch die langfristige Bindung von Spitzenkräften immer wichtiger werden. Dazu müssen Unternehmen, so die Macher der Studie, internen Stellenbesetzungen einen größeren Stellenwert einräumen. Außerdem dürfte bei der Mitarbeiterbindung natürlich auch das eigentliche Arbeitsklima eine sehr wichtige Rolle spielen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Recruiting 2015: Worauf Unternehmen achten sollten“.

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2 Kommentare
Anonymous
Anonymous

„Top-Talente“.

Warum nur habe ich dauernd das Gefühl, es arbeiten eigentlich grundsätzlich nur „Top-Talente“? Die will doch jeder haben. Scheinbar wird sonst niemand eingestellt, ergo arbeitet sonst auch niemand, zumindest nicht als Angestelle. ;)

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Tetea
Tetea

Ich denke auch, dass Online-Recruiting Plattformen, wie z.B. im Interim Management ( vgl. https://www.interim-x.com/ ), von Recruitern und HR Experten 2016 noch stärker genutzt wird, da beide Seiten (Arbeitnehmer, Arbeitgeber) davon profitieren können, wenn die Qualität der eingesetzten Kräfte besonders stark im Fokus steht.

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