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Tool-Tipp

Redkix macht die E-Mail zum Team-Messenger

(Grafik: Redkix)

Redkix ist kein weiterer ganz normaler Team-Messenger. Die Macher lassen die E-Mail mit einziehen – und wollen sich damit von Slack und Co. abheben. 

Slack, Hipchat, Microsoft-Teams und viele mehr. Rund um den Bereich der Team-Messenger hat sich eine wahre Vielfalt an Software entwickelt. Oft unterscheiden sich die einzelnen Anbieter nur durch kleinere Details bei Features, Design oder Preisgestaltung. Redkix will das anders machen – und setzt auf die klassische E-Mail.

Bei der Registrierung sieht alles noch ganz normal aus und auch die Redkix-Oberfläche ähnelt einem normalen Messenger stark. Team-Mitglieder können ins Team eingeladen werden und es gibt neben den aus beispielsweise Slack bekannten Channels auch Direktnachrichten.

Redkix agiert als E-Mail-Client

Redkix agiert allerdings auch als E-Mail-Client, somit ist die E-Mail-Inbox immer im Blick. Und genau mit diesem Punkt wollen die Macher mit ihrer Software punkten. Soll eine Nachricht an ein Nicht-Teammitglied gehen, wird eine ganz normale E-Mail daraus, die als Chat-Verlauf dargestellt wird und auch im eigenen Gesendet-Ordner erscheint – ebenso wie alle Nachrichten im Team untereinander.

Damit können auch Chat-Nachrichten im E-Mail-Postfach gefunden werden und die Kommunikation befindet sich an einem Ort. Wo Zugriff auf das E-Mail-Postfach ist, sind also auch alle ursprünglich im Chat gespeicherten Nachrichten versammelt.

Aktuell funktioniert Redkix mit der G-Suite, Exchance oder Office 365. IMAP-Unterstützung dürfte eins der größten Features sein, die das Tool aktuell noch missen lässt. Im Chat lassen sich neben normalen Nachrichten auch wie erwartet Bilder, PDFs oder Links teilen.

Auch eine Suchfunktion ist an Bord. Sie durchsucht neben den Nachrichten ebenso verschickte Anhänge und Links.

Redkix im kurzen t3n-Test

Redkix beherbergt die E-Mail-Inbox, bietet aber auch ganz normale Chat-Features an. (Screenshot: Redkix)
Redkix beherbergt die E-Mail-Inbox, bietet aber auch ganz normale Chat-Features an. (Screenshot: Redkix)

Im kurzen t3n-Test schlug sich die Chat-Funktion zuverlässig, die Registrierung über die Mac-App bereitete allerdings bei beiden Nutzern Probleme, da nach dem Login beim E-Mail-Anbieter nichts mehr passierte. Über die iOS-App ließ sich der Signup allerdings abschließen und der Login und die Nutzung auf dem Mac funktionierten tadellos.

Aktuell erhältlich ist Redkix als App für Windows, macOS, iOS und in einer privaten Beta für Android. Eine Web-Version gibt es nicht. Mit zehn Channels und einem Monat Chat-Historie ist das Tool kostenlos. Für sechs US-Dollar pro Nutzer pro Monat gibt es die unbeschränkte Version.

Passend dazu: Open-Source-Slack-Alternativen – 10 Team-Messenger wie Redkix, die einen Blick wert sind

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