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Analyse

Redux-Technik: Dank diesem Google-Startup könnte das Pixel 3 eine Revolution werden

Redux-Technik: Kommt der Nachfolger des Pixel  2 bereits gänzlich ohne Lautsprecher aus? (Foto: Redux)

Google hat mal wieder ein interessantes Startup gekauft und die damit verbundene Redux-Technik gekauft. Die könnte dazu führen, dass das nächste Pixel-Smartphone über eine bahnbrechende Neuerung verfügt.

Offenbar schon im vergangenen Jahr hat Google, wie erst jetzt bekannt wurde, ein britisches Startup gekauft, das eine Technologie entwickelt hat, mit der sich Sound über Bildschirme ausgeben lässt. Separate Lautsprecher könnten mit der neuen Redux genannten Technik beispielsweise bei Smartphones wegfallen. Das ist nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Einsparungen interessant, sondern ermöglicht den Herstellern auch eine einfachere Einhaltung der Dichtigkeitsklassen.

Redux-Technik: Mehr Platz für andere Bauteile

Auch unter dem Gesichtspunkt der Platzersparnis könnte die Technik des Unternehmens Redux dazu führen, dass in Zukunft noch Platz sparender gebaut werden kann und dass beispielsweise mehr Raum für den Akku und andere Bestandteile des Geräts bleiben. Viel erfährt man bisher nicht über die Technik – nur dass sie über das Displaypanel Ton übertragen kann und dies offenbar unabhängig von der Fläche oder der Beschaffenheit des Panels tut. Auch das Berühren durch den Finger führt nicht zu einer tonalen Veränderung, wenn man den wenigen Videos Glauben schenken kann.

Wann der Deal genau über die Bühne ging, ist unklar – mehrere Quellen nennen allerdings den August 2017. Weder von Seiten Googles noch vom Unternehmen Redux gibt es dazu eine Bestätigung oder ein Dementi. Offenbar verfügt das Unternehmen aber über 178 Patente (nach Unternehmensangaben) – ein Asset, das den Deal für Google besonders interessant gemacht haben dürfte. Wenn das Datum stimmt, dann war das bereits zu spät für den Release des Pixel 2 (Test). Doch für das Pixel 3, das wohl im Herbst erscheint, könnte die neue Technik eine spannende Innovation bedeuten. Noch kann niemand sicher abschätzen, welche Tonqualität sich über eine solche Technik erzielen lässt, insbesondere angesichts des minimalen Resonanzraums. Klar ist aber, dass bei den beiden Pixel-2-Modellen besonders auf den Stromverbrauch geachtet wurde. In Kombination mit der Einsparung des Lautsprechers könnte sich hieraus eine Win-win-Situation ergeben.

Auf der Vorderseite des Pixel 2 (XL) befinden sich Stereolautsprecher – könnte Google diese durch die Redux-Technologie ersetzen und Platz einsparen? (Foto: t3n)

Redux könnte auch für sprachgesteuerte Lautsprecher interessant sein

Denkbar sind aber auch andere Anwendungsszenarien, beispielsweise bei einer mit Bildschirm ausgestatteten Variante des Google-Home-Lautsprechers. Hier wird es sicherlich in Zukunft Geräte geben, die weniger auf den Musikgenuss, sondern vielmehr auf die verständliche Kommunikation hin ausgerichtet sind. Auch eine weitere Funktion der Technologie, das vibrationsorientierte Feedback, könnte hier eine spannende Anwendung sein, die insbesondere für die Mensch-Maschine-Kommunikation hilfreich sein könnte.

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