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Vorerst keine Regulierung: G-20-Treffen lässt Bitcoin-Kurs wieder steigen

Münze mit Bitcoin-Logo. (Foto: dpa)

Positive Signale zu Kryptowährungen vom G-20-Treffen in Buenos Aires haben für eine deutliche Erholung des Bitcoin-Kurses gesorgt. Seit Sonntag ging es um 24 Prozent nach oben.

Die Krypto-Branche atmet auf. Befürchtungen, die Finanzminister und Notenbankchefs könnten beim G-20-Treffen in Argentinien eine strengere Regulierung von digitalen Währungen wie dem Bitcoin in Angriff nehmen, haben sich vorerst nicht bestätigt. Am Sonntag war der Bitcoin-Kurs laut Coinmarketcap unter die Marke von 7.400 US-Dollar gerutscht. Am Mittwochmorgen ist der Preis für einen Bitcoin jetzt wieder auf über 9.100 Dollar gestiegen – ein Plus von rund 24 Prozent.

G-20-Treffen: Politiker wollen Bitcoin im Auge behalten

Am Dienstag war bekannt geworden, dass die Finanzminister von führenden Industrie- und Schwellenländern auf dem G-20-Treffen „produktive“ Gespräche über Kryptowährungen geführt hätten. Das bedeutet zunächst, dass mögliche Regulierungsanstrengungen erst einmal vertagt worden sind. Die Politiker haben sich aber darauf verständigt, Bitcoin und Co. weiter genau zu beobachten – insbesondere was die potenzielle Nutzung der digitalen Währungen durch Kriminelle angeht.

Aufatmen nach G-20-Treffen: Bitcoin-Kurs steigt nach Einbruch wieder. (Screenshot: Coinmarketcap/t3n.de)

Beobachter sehen in der Entscheidung gegen eine schnelle Krypto-Regulierung der G-20-Mitglieder aber auch den Wunsch, sich mehr Zeit zu verschaffen, um den Markt und seine weitere Entwicklung etwas genauer unter die Lupe nehmen zu können. Für eine Entspannung des Marktes dürfte auch eine Mitteilung des Financial Stability Boards, einer Organisation, die das globale Finanzsystem überwacht und Empfehlungen ausspricht, an die G-20-Teilnehmer gesorgt haben. Darin erklärte die Organisation, dass Kryptowährungen derzeit keine Risiken für die Stabilität der globalen Finanzsysteme bedeuteten, wie die britische Zeitung Express berichtet.

Zuvor hatte nicht zuletzt eine Ankündigung der US-Börsenaufsicht SEC für Aufregung gesorgt, dass sich Kryptobörsen künftig bei der Behörde registrieren müssten. Seit Jahresbeginn hat der Bitcoin rund ein Drittel seines Werts verloren. Dafür waren nach dem Hype des vergangenen Jahres vor allem Sorgen über das Vorgehen verschiedener Regierungen gegen Kryptobörsen oder Miner verantwortlich. Kritiker prognostizierten immer wieder ein Platzen der angeblichen Blase.

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