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Tesla bereinigt seine Produktpalette und reduziert Modellvarianten

Das Model 3 sorgt für mehr als 80 Prozent des weltweiten Absatzes. (Foto: Tesla.com)

Tesla muss für mehr Nachfrage bei seinen Elektrostromern sorgen. Das soll durch einen geringeren Preis und die Verschlankung der Produktpalette gelingen.

Wenige Tage nach der Verkündung des bisherigen Rekordabsatzes gibt Tesla Veränderungen im Produkt-Lineup bekannt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, senkt das Unternehmen den Einstiegspreis des für den Massenmarkt vorgesehenen Model 3 auf rund 38.000 US-Dollar. Im gleichen Schritt reduziert Tesla die Auswahlmöglichkeiten bei Model S und Model X. Bei beiden entfällt die preisgünstigste Standardvariante. Dadurch erhöhen sich die Einstiegspreise auf rund 80.000 Dollar beim Model S und auf 85.000 Dollar beim Model X.

Zudem ändert Tesla die Standardfarbe über die gesamte Produktpalette von Schwarz auf Perlweiß. Dabei entfällt der bisherige Preisaufschlag von rund 1.500 Dollar für die weiße Option.

Model 3 hält über 80 Prozent am weltweiten Absatz

Die betroffenen Modelle gehören zu den erfolgreicheren Fahrzeugen des Unternehmens. Erst kürzlich teilte Tesla mit, dass die internationalen Auslieferungen im zweiten Quartal dieses Jahres um 51 Prozent auf 95.200 Einheiten gestiegen waren. Dabei hält das Model 3 an diesem Erfolg einen Anteil von 80 Prozent. Für das dritte Quartal erwartet der Autobauer weiteres Wachstum in Produktion und Absatz.

Tesla: Fabrik in China befindet sich im Bau

Künftig will Tesla für den weltweit wichtigsten Markt für Elektrofahrzeuge direkt vor Ort produzieren. Eine Fabrik, die zunächst Model 3 für den chinesischen Markt herstellen soll, befindet sich bereits im Bau. Chinesische Kunden können bereits Vorbestellungen platzieren.

t3n meint: Tesla läuft seinem ehrgeizigen Ziel, bis Ende 2020 eine Million Fahrzeuge zu fertigen, hinterher. Das Absatzziel für 2019 beträgt nach Informationen des Handelsblatt 360.000 bis 400.000 Einheiten. Vor allem an dieser Zahl werden Analysten und Investoren Tesla messen. Deshalb erscheint das Absenken des Preises für das Model 3 zunächst als strategisch richtig. Wenn damit allerdings kein Absenken der Produktionskosten einhergeht, verschiebt Tesla seine Probleme damit bestenfalls ins nächste Jahr.

Dieter Petereit

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